Verein zur Förderung und Erhaltung von St. Moritz e.V. „volljährig“

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

In der jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung und Erhaltung von St. Moritz Am Dienstag, 06.11. im Gasthaus „Hauptmann“ wies Vorsitzender Harald Puckschamel darauf hin, dass der Förderverein nun „volljährig“ sei, er wurde 1999 gegründet. „Bei uns sind alle Mitglieder gleichberechtigt, jeder kann und darf seine Meinung einbringen“, so der vorsitzende. Auch 2017 war ein arbeitsreiches Jahr. Erfreulich ist der Mitgliederzuwachs um sechs Leute auf 91 Personen. Auch das Finanzpolster ist zufriedenstellend. Puckschamel blickte auf das Adventskonzert mit dem Kemnather Mozartquartett zurück, die Wintermesse, Kreuzwegandacht, Maiandacht und die Vorstellung des Kinderkirchenführers für die Moritzkirche. Natürlich gibt es jedes Jahr auch Reinigungs- und Reparaturarbeiten so wurden die Kirchentüren gestrichen und in jedem Frühling startet ein großer Kirchenputz. Erfolgreich war die Serenade mit dem Waldthurner Blechhaufen und lehrreich der Tag des Denkmals mit Kirchenführung durch Bernhard Weigl und von zwei Schauspielern dargestellten Handwerkern. Beim ersten ökumenischen Friedensgebet hätte man sich noch über mehr Besucher gefreut. Interessant war ein Ausflug der Vereinsmitglieder nach Waldsassen. Derzeit ist das Adventskonzert mit dem Trio „Z`sammgstimmt“ in Vorbereitung das am Sonntag, 10. Dezember um 17 Uhr stattfindet. Anschließend verkaufen die Fördervereinsmitglieder wieder Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen ausschließlich der Moritzkirche zugute. Eine Herzensangelegenheit für den Förderverein ist die Restaurierung der Gemälde, die teilweise in einem sehr schlechten Zustand sind. Angedacht ist eine Restaurierung Zug um Zug über mehrere Jahre. Pfarrer Stephan Rödl hat auch über einen Freund Beziehungen zu einem Restaurator. Es sollen Angebote eingeholt werden. Die Finanzierung der Instandsetzung einzelner Bilder kann auch über Patenschaften von Privatpersonen oder Firmen möglich sein. Der Förderverein wird sich finanziell beteiligen und es sollen auch durch Benefizkonzerte eventuell in der Pfarrkirche Spendengelder beschafft werden. Da der Förderverein gemeinnützig ist können Spenden steuerlich geltend gemacht werden. Die Wintermesse zur Ehre der Mutter Gottes findet am Dienstag, 30.01.18 um 19 Uhr statt. Die bisherige Vorstandschaft wurde im Amt bestätigt. Den Verein führt Harald Puckschamel mit Stellvertreter Bernhard Weigl weiter. Kassenführerin bleibt Irmgard Ermer, Schriftführer ist Otmar Braun. Als Beisitzer fungieren: Waltraud Hocke, Maria Erling, Sabine Pröls, Helene Janner, Anton König und Marie-Luise Preischer. Die Kasse prüfen Hans Kneißl und Rita Steiner. Wie dritter Bürgermeister und Kartellvorsitzender Richard Kammerer ausführte, ist der Förderverein außerordentlich wertvoll für die Gemeinde und kann jederzeit auf Unterstützung durch das Vereinskartell zählen. Der kürzlich verstorbene Mesner Hans Kreiner erzählte ihm einmal, dass viele Besucher, neben der evangelischen Kirche, auch gerne die Moritzkirche ansteuerten. Pfarrer Stephan Rödl ist froh über die Arbeit des Fördervereines, weil er auch für Leben in der Kirche sorgt. Der Christbaum wird von Marianne Fenk und Josef Rieder gespendet. Kurz vor Weihnachten wird der Christbaum geschmückt und die Kirche weihnachtlich dekoriert. Josef Rieder zeigte Luftbilder von der Moritzkirche, vom Marktplatz mit katholischer und evangelischer Kirche zum gemeinsamen Pfarrfest im Kirchhof der evangelischen Kirche.

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