Jahreshauptversammlung des Rauchklubs Mantel

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Eine erfolgreiche Bilanz zog der Vorsitzende des Manteler Rauchclubs, Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Oetzinger im Gasthaus Hauptmann. „Aktuell haben wir 100 Mitglieder nach drei Sterbefällen und zwei Neuaufnahmen im vergangenen Jahr“, resümierte er anlässlich der Versammlung. Trotz der Tatsache, dass nach dem Wegfall der Gaststätten „Zur Post“ und „Pleitegeier“ der wöchentliche Gesellschaftsabend nur noch in vier Vereinsgaststätten stattfinden kann, bliebe die durchschnittliche Besucherzahl bei 18 Kartenfreunden. Der eine oder andere Kartentisch mehr wäre unter den Kartenfreunden schon wünschenswert. Zugleich gab Dr. Oetzinger einen Ausblick auf das Vereinsjahr 2020. „Am 3. April wollen wir wieder ein Preiswatten veranstalten“, so der Vorsitzende. Auch ein Zoiglabend sei im Frühjahr noch geplant. Ein Highlight verspricht auch die Tagesfahrt des Vereins im Herbst nach Regensburg zu werden. Die Mitfahrer dürfen unter anderem im neuen Museum für Bayerische Geschichte Station machen. „2021 steht unser 130jähriges Jubiläum an. Dafür werden wir wieder einige besondere Termine und Veranstaltungen ins Auge fassen“, schloss der Vorsitzende seinen Bericht. Kassier Werner Stocker konnte auf einen soliden Kassenstand verweisen. Die Revisoren bestätigten, dass die Finanzen des Geselligkeits- und Traditionsvereins wohl geordnet sind. Gemeinsam mit Bürgermeister Richard Kammerer konnte Dr. Oetzinger acht Mitglieder für langjährige Treue ehren. Für 10jährige Mitgliedschaft erhielt Sonja Schödel eine Urkunde. Seit 15 Jahren gehört Rudolf Bergemann dem Verein an, in dessen Vorstandschaft er mitwirkt. Seit 20 Jahren sind Horst Meier, Margita und Michael Scheiber Mitglieder des Rauchclubs. Drei Jahrzehnte hält Manfred Rauscher dem Verein die Treue, auf 35 Jahre Vereinszugehörigkeit kommt Hauptmann-Wirt Gerhard Janner. Für 40jährige Mitgliedschaft wurde Siegfried Schubert ausgezeichnet. Erster Bürgermeister und Vereinskartell-Chef Richard Kammerer hob den besonderen Wert des Vereins für den Markt hervor. „Ohne Euch wäre unser Markt ärmer, denn ihr steht nicht nur für Geselligkeit, sondern auch für eine lebendige Wirtshauskultur und das Hochhalten von Traditionen“, so Kammerer. Eine dieser Traditionen wurde auch im Anschluss an den offiziellen Teil gepflegt. Nach einem Jahr Pause fand erneut eine Christbaumversteigerung statt. Auktionator Reinhold Meier versteigerte unter Mithilfe von Christoph Müller über 50 Preise im vollbesetzten Nebenzimmer des Gasthauses. Mit Anpreisungen wie z. B. „Ein echter Glücklichmacher für Frau und Mann, ein absolutes Muss“ brachte Meier mit guter Stimmung Preise von der Weinflasche mit Schokolade über Gutscheine der örtlichen Gastronomie bis hin zu einem Ster Holz an den Mann bzw. die Frau.

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