Jahreshauptversammlung der Freien Wähler

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Auch die Freien Wähler gedachten bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag, 23. März im Gasthaus Hauptmann dem verstorbenen Gründungsmitglied Monika König. „Mit ihr verlieren wir einen überaus engagierten Menschen, der aktiv half, unseren Verein mit aufzubauen. Monika König kandidierte mehrfach für den Marktgemeinderat und trug mit ihren Wahlergebnissen zum Erfolg der FWG bei. Wir verlieren mit ihr einen geradlinigen Menschen der sich nicht scheute, seine Überzeugung in der Öffentlichkeit zu vertreten, so Vorsitzender Friedrich Janner. Die Freien Wähler haben den Kindern beim Ferienprogramm Entenrennen Spaß bereitet, beim Bürgerfest fuhr endlich mal wieder der Manteler Bockl der FWG, erfolgreich war der Basar mit den Eltern-Kind-Gruppen im Herbst und auch im Frühjahr. Die Geselligkeit wurde bei der Zoiglfahrt gepflegt. Erfolgreich war auch das Kirchweih-Cafe am neuen Festplatz und ein Höhepunkt war im November die Hobby-Kunstausstellung in der Mehrzweckhalle. Beim Starkbierfest im Februar wurde mit Pater Klaus dessen 10-jähriges Jubiläum als Fastenprediger gefeiert. Die Freien Wähler bestehen aus 42 Mitgliedern. Kassenführerin Anita Günther konnte ein Plus erwirtschaften und einen soliden Kassenstand vorweisen. Der Vorsitzende bedankte sich vor allem bei den Damen die immer tolle Torten zu den Veranstaltungen spenden. Von der Marktratsfraktion berichtete Franz Sperl dass die FWG-Fraktion nach wie vor der Meinung ist, dass beim Baugebiet Schlossäcker wertvolles Ackerland verbraucht wurde. Vom Sinn des Kreisverkehrs ist die FWG überzeugt- aber nicht zu jedem Preis. Ursprünglich war seitens der CSU von 100.000 bis 150.000 Euro die Rede und bei der Vergabe standen plötzlich 400.000 Euro und mehr im Raum. Ein Antrag der FWG, den Kreisverkehr rauszunehmen wurde von der CSU-Mehrheit abgelehnt. Von Haushaltskonsolidierung war da nicht mehr die Rede, so Sperl. Wenig auszusetzen hatte die FWG an der energetischen Sanierung der Alten Schule, hier liege die Gesamtsumme der Baukosten drei Prozent über der Vorausberechnung. Sperl ging noch auf den Netto-Neubau ein. Bei der Erhöhung der Friedhofsgebühren wäre laut Sperl eine moderate Anhebung und Deckung des Defizits in Höhe von 70 Prozent bürgerfreundlicher gewesen. Auch in der FWG selbst gab es dazu konträre Meinungen und die FWG-Räte stimmten dann auch unterschiedlich ab. Weitere Themen waren noch die Erneuerung des Teilstücks des Hauptkanals zwischen Dianastraße und Rathaus und die Überprüfung des gesamten Kanalnetzes. Zum Haushalt 2018 konnte Franz Sperl nichts sagen da aufgrund der Erkrankung des Kämmerers der Haushalt noch nicht im Marktgemeinderat behandelt wurde.

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