Herbstausflug des FV St. Moritz zum Fahrenberg

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Bei strahlend blauem Himmel und grandioser Fernsicht trafen sich 15 Freunde und Gönner der Moritzkirche auf dem Fahrenberg, dem „heiligen Berg“ der Oberpfalz. Dort empfing sie Georg Schmidbauer aus Oberbernrieth. Der Pädagoge i.R., Heimatforscher, Autor zahlreicher heimatkundlicher Aufsätze und eines umfangreichen Werkes über die Geschichte und Bedeutung der Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg wirkt auch als Organist, Komponist und betreut mehrere Gesangs- und Musikgruppen rund um den Fahrenberg. Zunächst zeigte er den Manteler Besuchern Bemerkenswertes rund um die aufwändig sanierte Wallfahrtskirche, insbesondere die Dreifaltigkeitskapelle, den Freialtar, das Kresmarterl und den Brunnenstein an der Südseite der Kirche. Beeindruckend präsentierte sich die 3,5 Meter hohe, vergoldete Friedensmadonna auf dem Ostgiebel, die in der Abendsonne strahlte und die Arme in Richtung des ehemaligen Eisernen Vorhanges ausbreitet. Auf die Führung im Inneren der Kirche stimmte Schmidbauer die Gäste mit einem Orgelspiel und der anrührenden Darbietung zweistimmig vorgetragener Marienlieder ein. Nun wurde die wechselvolle Geschichte des Wallfahrtsberges, die schlichte Gediegenheit des Baues und die Inneneinrichtung, die ein Werk der Waldthurner Künstler Wolfgang Kurzenwort und Wenzl Wickl ist, erläutert. Besonderes Augenmerk galt dem Hochaltar, den Seitenaltären und der Orgel. Mit den Gemälden des Neustädter Malers Thaddäus Rabusky taten sich auch interessante Parallelen zur Manteler Moritzkirche auf. Zum Abschluss der einstündigen Führung beantwortete Schmidbauer die vertiefenden Fragen der Besucher und verwies auf Veranstaltungen in der Kirche, insbesondere auf das viel beachtete Weihnachtssingen. Abschließend ließen die Manteler ihren beeindruckenden Ausflug beim Gipfelwirt ausklingen.

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