Großes Buldoggtreffen in Mantel

Veröffentlicht am - Redakteur: Hans Kneißl

Ein reges Treiben herrschte beim dritten Traktorentreffen des Zapfwellenstammtischs „Alt´s Glump“ in Mantel. Bereits am Samstag kamen die ersten Buldoggs mit Schlafwagen angereist. Ein „Vorglühabend“ mit Barbetrieb ermöglichte den Oldtimerfreunden ein erstes Schnuppern am Festbetrieb.
Trotz kühler Witterung fanden sich am Sonntag viele Besucher ein. Sie bestaunten die alten Buldoggs, die aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Schwandorf, Tirschenreuth und Neustadt angereist kamen. Weite Anfahrten nahmen zwei Exemplare vom Traktorklub Luby-Sklalná (Tschechei) in Kauf. Auch eine Anreise von sieben Stunden war es den Buldoggfreunden von Effeltrich (Gemeinde Forchheim) wert, am Treffen teilzunehmen.
Die meisten kamen im Laufe des Vormittags in kurzen Abständen zum neuen Festplatz in der Hüttener Straße. So genossen die ersten Besucher bei einem kühlen Bier und einem Paar Weißwürsten die Ankunft der Buldoggs, die zumeist in kleinen Gruppen den Weg zum Festplatz fanden. Die Schlepperfreunde aus Schlicht waren mit zehn Buldoggs am stärksten vertreten. 170 Traktoren reihten sich neben- und hintereinander ein, wurden von Bürgermeister Richard Kammerer herzlich begrüßt und mit einem Erinnerungsgeschenk in Empfang genommen. Zum Mittagessen gab es Spezialitäten von der Metzgerei Pöll.
Sehenswert waren auch alte Maschinen, wie sie früher in der Landwirtschaft und in Fabriken in Gebrauch waren. Zu bewundern gab es eine Wasserpumpe, einen Holzspalter, eine Siebmaschine, Kartoffelsetz- und Kartoffelsortiermaschine, eine Schrotmühle zur Herstellung von Futterschrot sowie eine Steinbrechmaschine und eine Straßenwalze. Angetrieben werden diese Maschinen mit Benzin, Petroleum, Benzol oder Spiritus. Bestaunt wurden auch eine Holzsägemaschine mit Flachriemenantrieb und ein Sternmotorzum Antrieb eines Propellers.
Angeführt von Bürgermeister Kammerer setzte sich pünktlich um 14:30 Uhr die Buldoggkarawane in Bewegung. Viele Zuschauer säumten den Straßenrand und genossen die Rundfahrt der Oldtimer über den Marktplatz. Die Gefährte waren ausnahmslos über 30 Jahre alt. Der älteste war ein tschechischer Buldogg mit Svobodamotor DK 10/12, Baujahr 1935. Aneinandergereiht fuhren sie in Richtung Kellerhaus und über die Gschreimühle zurück zum Festplatz.
Der Festbetrieb dauerte den ganzen Nachmittag an, und zwei Sandhaufen sorgten für Spielmöglichkeiten der Kinder. Selbst einsetzender Regen bei der Rückkehr der Buldoggs ließ die Unentwegten am Festplatz ausharren.

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