Frauenunion macht mit bewährter Vorstandschaft weiter

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Mit 32 Damen ist der Mitgliederstand der Frauenunion Mantel unverändert geblieben, führte Vorsitzende Christine Härtl am Montag, 25.2. bei der Jahreshauptversammlung in der Mehrzweckhalle aus. Sie gab einen Rückblick auf Fastenessen, das im vorigen Jahr gut besucht war und 200 Portionen Kartoffelsuppe verkauft wurden. Mit CSU und FU waren die Damen auf Emmausgang am Ostermontag, 25 Gäste gab es beim Familien-Grillfest, trotz nicht so guten Wetters. Im September fand der Ablassgottesdienst statt und trotz Regen war auch der Weihnachtsmarkt auf dem Mehrzweckhallenparkplatz gut besucht. Kassenführerin Gunda Schleyer musste ein kleines Minus verbuchen. Die Damen spenden die Erlöse ihrer Aktionen immer Manteler Organisationen. Der Erlös der Weihnachtsmarkttombola ging an den Kinderchor Pfiffikusbande. Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft im Amt bestätigt. Vorsitzende blieb Christine Härtl mit Stellvertretern Josefine Baier und Roswitha Schmidt. Schriftführerin bleibt Herta Lorenz, Schatzmeisterin Gunda Schleyer. Als Beisitzer fungieren: Angelika Fellner, Waldtraud Heisl, Gisela Kraus, Monika Meinerz und Anneliese Vogl. Delegierte für die Kreisversammlung sind: Josefine Baier, Ruth Heining, Roswitha Schmidt und Anneliese Vogl mit Ersatzleuten: Waltraud Heisl, Monika Meinerz, Monika Schmidt und Renate Trammer. Die Kasse prüfen Gerlinde Stilp und Sieglinde Stöhr. Herta Lorenz und Steffi Heisl wurden für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Heidi Tafelmeier für zehn Jahre. FU-Kreisvorsitzende Tanja Schiffmann zitierte ein Sprichwort von Zsa Zsa Gabor: „Wenn ein Mann zurückweicht, dann weicht er zurück, wenn eine Frau zurückweicht, dann nur, um neuen Anlauf zu nehmen“. Sie erinnerte an 100 Jahre Frauenwahlrecht und im nächsten Jahr an 70 Jahre Grundgesetz. „Politik muss noch weiblicher“ werden, forderte Schiffmann. Sie ermunterte die Damen bei der Kommunalwahl 2020 für den Marktgemeinderat zu kandidieren. „Euer Bürgermeister braucht eine Mehrheit im Marktrat hinter sich“. CSU-Vorsitzender Christoph Müller war stolz, dass sehr viele Manteler Vereine von Leuten der CSU-Familie geführt werden. „Wir arbeiten an der Basis und am Menschen“. Bürgermeister Richard Kammerer bestätigte, dass er seinen Wahlerfolg auch der Frauenunion mit zu verdanken hat. „Bei den Kommunalwahlen 2020 brauchen wir eine starke CSU, JU und auch FU, damit wir unsere Ziele verwirklichen können“. „Wir haben den Wahlkampf mit der Person Richard Kammerer geführt und gewonnen“, so Fraktionssprecher Reinhold Meier. Mit einer Spitze auf die Freien Wähler meinte er: „Es reicht halt nicht, mit einem Zug zu fahren und Enten schwimmen zu lassen, um Wahlen zu gewinnen“. Die Vereinsarbeit von Richard Kammerer wurde honoriert, so gewinnt man Wahlen. Aber wir stellen unsere Arbeit immer noch zu wenig heraus, war seine Meinung. Auch MdL Dr. Stephan Oetzinger bedankte sich für die Zusammenarbeit mit der Manteler Frauenunion. „Bei drei Gegenkandidaten auf Anhieb die Wahl zu gewinnen ist eine Meisterleistung“, so Dr. Oetzinger im Rückblick auf die Bürgermeisterwahl. „Es gibt viele Beispiele, dass Frauen in der Politik erfolgreich sind. Frauen setzen andere Akzente und haben einen anderen Blickwinkel auf die Politik, so der MdL. „Bayern ist familienfreundlich“ ist er überzeugt. Kurz vor der Karwoche treffen sich die FU-Damen dann wieder zum Palmbuschenbinden, laden am Palmsonntag zum Fastenessen ein. Im Mai treffen sie sich zu einem Dämmerschoppen und auch Familien-Grillfest, Ablassgottesdienst und Weihnachtsmarkt stehen auf dem Programm.

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