Förderverein St. Moritz besichtigt in Waldsassen Stiftsbasilika, Klosterbibliothek und die Kappl

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Am Samstag, 7. Oktober besichtigten Mitglieder und die Vorstandschaft des Fördervereins St. Moritz die Stiftsbasilika Waldsassen und die Klosterbibliothek. Sie waren beeindruckt von der kurzweiligen Führung. „Das war die kürzeste und interessanteste Stunde die ich je erlebt habe“, so Vorsitzender Harald Puckschamel. Neben der Geschichte des Klosters erfuhren die Besucher aus Mantel auch einige Besonderheiten. Erstrahlte das Gotteshaus früher in den Farben Weiß und Gold, so gibt es nun auch Stuckarbeiten und Figuren in zartem Rosa und auch etwas hellblau sorgt für noch mehr Lebhaftigkeit im Kirchenraum. Wie der Führer berichtete, erscheint durch einen Übersetzungsfehler von Kirchenvater Hieronymus Moses in Waldsassen nicht als der „Strahlende“ sondern als der „Gehörnte“. Auch Gregor der Große, dem wir die gregorianischen Choräle verdanken ist verewigt. Unter der Orgel scheint ein roter Samtvorhang zu hängen, aber das ist auch raffinierte Malerei. Die Basilika in Waldsassen ist nur wenige Meter kürzer als der Regensburger Dom. Kopf in den Nacken hieß es bei der Betrachtung der vielen Fresken des Prager Malers Jakob Steinfels. Die Gäste durften im Chorgestühl Platz nehmen. In den Reliquienhäusern an den Seitenaltären befinden sich kostbar gewandete „Heilige Leiber“ aus den römischen Katakomben. Dann ging es weiter zur weltberühmten Stiftsbibliothek mit einmaliger Ausstattung. Die Manteler Gäste bestaunten die geschnitzten lebensgroßen Holzfigurgen von Karl Stilp mit ihren liebenswerten Besonderheiten und die stattlichen Deckengemälde und die kostbaren Bücher. In der Kappl bei Waldsassen konnte jeder noch für sich in Stille beten oder auch diese Kirche bewundern und der interessante Tag klang dann beim „Kapplwirt“ aus.

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