Fischerfreunde Mantel bestehen 20 Jahre

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

In diesem Jahr können die Fischerfreunde das 20igjährige Bestehen feiern und bis auf eine kurze Unterbrechung führt seitdem Norbert Magerer den Verein. Am 16. April 1999 hoben 20 Petrijünger in der Gaststätte Krink den Verein aus der Taufe, so blickte Vorstand Norbert Magerer am Sonntag, 17.2. bei der Jahreshauptversammlung zurück. „Damals hatten wir kein Gewässer und kein Geld und so mancher sagte uns auch ein schnelles Ende voraus“, so Magerer. Nun haben wir den Schwarzen Weiher und den Badeweiher. Nur der Wunsch nach einem Fließgewässer blieb bisher unerfüllt. Aber nun prägen schon 20 Jahre kameradschaftliches Miteinander den Verein, der auch stolz auf seinen guten Ruf ist. Kassenführer Hans Bertelshofer konnte ein zufriedenstellendes Plus erwirtschaften. Schriftführer Stefan Blendl erklärte dass der Biber auch das Landschaftsbild an den Gewässern der Fischerfreunde geprägt hat und dass 2018 ein Hauptaugenmerk auf den Hechtbesatz gelegt wurde. Bei den Neuwahlen wurde Norbert Magerer für weitere zwei Jahre als Vorsitzender bestätigt mit Stellvertreter Timo Bertelshofer. Dieser steht dann später als Nachfolger für Magerer bereit. Die Kasse führt Hans Bertelshofer weiter und Schriftführer blieb Stefan Blendl. Als Beisitzer ergänzen Josef Bertelshofer, Daniel Götz, Hermann Freller, Stefan Koppmann, Sebstian Berberich und Marco Schönig die Vorstandsriege. Die Kasse prüfen Bruno Ziegler und Hubert Schiller. „Der Verein ist ständig an Mitgliedern gewachsen und mit 122 aktiven und passiven Mitgliedern haben wir die uns selbst gesetzte Grenze von 130 Mitgliedern fast erreicht“, so Magerer. Es wird keine extra Jubiläumsfeier geben aber das Jubiläum wird beim Fischerfest mit den bekannten Schmankerln und erschwinglichen Preisen gefeiert. Wie in anderen Vereinen auch, so liegt die Last der zu erledigenden Arbeiten meist nur auf den Schultern von vier bis fünf Leuten. Deshalb hat der Verein beschlossen, dass Mitglieder jährlich sechs Stunden Arbeitseinsatz leisten müssen, dazu zählt auch der Auf- und Abbau beim Fischerfest. Dies gilt für Mitglieder bis 65 Jahre. Wer das nicht leisten kann oder möchte, dem werden dann für die sechs nicht gearbeiteten Stunden insgesamt 60 Euro in Rechnung gestellt. Wie der Vorsitzende ausführte fallen im Jahr so drei bis vier Arbeitseinsätze an. Geleistete Arbeitsstunden werden in die Jahreskarten der Mitglieder eingetragen und diese müssen dann am Jahresende abgegeben werden. Im laufenden Jahr werden 140 Tageskarten ausgegeben, diese sind zu haben bei der Bäckerei Ziegler, im Schreibwarengeschäft Kaiser, in der Metzgerei Pöll, bei Hermann Freller und bei Hans Bertelshofer. Eine Tageskarte kostet künftig 15 Euro, eine Dreitageskarte 40 Euro, Tageskarte für Jugendliche acht Euro, Dreitageskarte 20 Euro. Außerdem werden Sebastian Berberich und Marco Schönig zu Fischereiaufsehern ausgebildet so dass dem Verein dann insgesamt fünf Fischereiaufseher zur Verfügung stehen. Am 19. April (Karfreitag) verkaufen die Fischerfreunde am Marktplatz von 10 Uhr bis 12 Uhr gegrillte Makrelen, am 1. Mai findet das Anangeln am Schwarzen Weiherhstatt, dann gibt es noch Zeltlager, Hegefischen und am 1. September das Fischerfest. Bürgermeister Richard Kammerer bedankte sich bei allen, die wieder im Verein ein Ehrenamt übernehmen „das ist nicht selbstverständlich“. „Ihr seid ein fester Bestandteil in der Marktgemeinde. Ihr bereichert unseren Ort nicht nur mit eigenen Veranstaltungen, sondern besucht auch die Feste anderer Vereine und seid beim Bürgerfest mit dem Bratwurstgrill vertreten und gebt das Mittagessen aus. Kammerer bedankte sich für die Einbindung im Manteler Vereinsleben auch als Kartellvorsitzender.

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