Evangelische Stammtischfreunde Xantl starten mit 61. „Xantl-Ball“ in die närrische Saison

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Kaum sind die Christbäume aus den Wohnzimmern verschwunden, strömt das närrische Volk nach Mantel in die Mehrzweckhalle zum legendären Xantl-Ball der diesmal schon zum 61. Mal über die Bühne ging und der von den vielen Faschingsbällen die es früher in Mantel gab, übrig geblieben ist. Das liegt nicht zuletzt an der rührigen Vorstandschaft, die sich jedes Jahr einen tollen Show-Auftritt überlegt. Wie Xantl-Vorstand Oliver Pöhnl erklärte musste der Verein diesmal finanziell „kürzer“ treten und so traten dann die „Fünf Kurzen“ auf. Es handelte sich um international bekannte Stars, allerdings waren sie in der Größe etwas „geschrumpft“, was schon allein für Lacher sorgte. Vor die Bühne war noch eine Garderobe gebaut worden denn die „Stars“ mussten viele fliegende Kostümwechsel bewältigen. Als erstes sorgten „Village Peaple“ mit „WMCA“ für Stimmung in der Mehrzweckhalle und „Modern Talking“ lebte mit „Cherr cherry Lady“ wieder auf. Nicht fehlen durften auch Boney M und die Blues Brothers. Ein Stimmungshöhepunkt war dann „Volare“ mit den Chipsy Kings, wo alle Maschkerer kräftig mitsangen. Helene Fischer schmetterte mit Fonsi „Despacito“ in die Mikros und „Michael Jackson“ ist mit „Thriller“ wieder auferstanden. Krönenden Abschluss bildeten dann die Backstreet Boys mit „Everybody. Als „Gaststars“ in wechselnden Kostümen begeisterten Thomas Voigt, Richard Kammerer, Max Merk, Tony Stengel und Markus Schieder. Vor und nach dem „Showact“ bevölkerten die fantasievollen Masken die Tanzfläche. So tanzte ein Schotte im Schottenrock mit einem Scheich, ein Mönch mit der Nonne, ein Kapitän war vom Traumschiff gekommen und traf einen Flugkapitän. Daneben gab es noch Wikinger, Ritter, Hexen und Teufelchen. Nicht nur ein Kobold, sondern eine ganze Gruppe von „Puchmuckl“ war bester Laune. Obwohl es draußen minus sieben Grad hatte, brachte die Band „Die Wilderer“ das närrische Volk mit „Sommer in der Stad“t zum schwitzen und bei „Fürstenfeld“ wollten eigentlich keiner wieder „ham“. Auch „Atemlos“ von Helene Fischer war im Programm. Kein Durchkommen gab es dann in der „Xantl-Bar“ und als Unterlage für den hochprozentigen Genuss servierte das Mehrzweckhallenteam um Reinhold Meier Schnitzel mit Pommes, Schaschlik, Hawei-Toas oder auch Fischsemmel „de luxe“. Bis in die frühen Morgenstunden tobte das närrische Treiben in der Mehrzweckhalle denn es galt schon immer: „Xantl-Ball Nächte sind lang“.

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