Einsatz der Mantler Reservisten

Veröffentlicht am - Redakteur: Hans Klemm

Der erste Einsatz der Mantler Reservisten auf dem Kriegsgräberfriedhof Halbe südlich von Berlin war derart erfolgreich, so dass die Truppe auch heuer erneut angefordert wurde. Auf dem weitläufigen Gelände mit imposanten Fichten-Bestand waren Grabplatten neu auszurichten. Dort liegen die Toten einer der letzten Kesselschacht im Jahre 1945 begraben, Soldaten, Zivilisten, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und auch Angehörige der Roten Armee, insgesamt etwa 60 000 Opfer. Mit acht Mann (Erwin Klemm, Reinhold Meier, Karl Stubenvoll, Thomas Berteslshofer, Hans Bertelshofer, Erhard Neubauer, Andreas Fellner und Manfred Rauscher) rückte das Team an, transportiert und tatkräftig unterstützt von zwei Soldaten des Panzergrenadierbataillons aus Oberviechtach, das auch die Fahrzeuge, einen Mercedes 8-Sitzer und einen VW-Pritschenwagen abgestellt hatte. Etwa 600 Grabplatten aus Granit waren bei Gottseidank regenfreien Wetter zu bewegen und zum Teil mit neuem Erdreich zu unterlegen. Katrin Grabs, die für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für Halbe zuständig ist, war auch heuer voll des Lobes über die präzise Arbeit der Mantler Reservisten, die während ihres Aufenthalts in der Kaserne in Storkow untergebracht und dort auch verpflegt wurden. Natürlich blieb den Reservisten am Wochenende auch Zeit, sich in Berlin umzusehen und unter anderem auf Vermittlung von MdB Albert Rupprecht den Reichstag zu besuchen und das umliegende Terrain (Regierungsviertel, Alexanderplatz) zu erkunden. Auch eine Bootsfahrt durch den Spreewald stand auf dem Programm.

Stolz auf die getane Arbeit traten die Mantler Reservisten mit der Bayern-Fahne vor dem Funktionsgebäude des Friedhofs in Halbe an.

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