Brieftaubenverein „Treu zur Heimat“ kleiner Verein

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

„Gott sei dank können wir seit einigen Jahren die Mitgliederzahl von 18 Leuten konstant halten“, freute sich am Sonntag, 18.3. bei der Jahreshauptversammlung der Brieftaubenzüchter im Gasthaus Hallermichl Vorstand Karl Staufer. Davon betreiben fünf aktiv den Brieftaubensport. Kassenführer Armin Lohe musste ein kleines Minus verbuchen. „Auch im letzten Jahr lief nicht alles so wie geplant“ bedauerte Vorstand Staufer. Gesundheitsbedingt musste Herbert Mühlbauer nach dem ersten Altflug seine Aktivitäten wieder einstellen und so mussten die Schläge Glaser und die Schlaggemeinschaft Staufer-Brandt die „Kohlen aus dem Feuer holen“, was ihnen ganz gut gelang. Witterungsbedingt mussten Vorflüge ausfallen und die schlechte Wetterlage dauerte noch bis Ende Mai. Der erste Flug ab Ansbach startete bei kühlen sieben Grad. „Das war nicht gut für unsere Tauben, denn genau wie bei den Sportlern kann es bei den Tieren Muskelverletzungen geben“, so der Vorsitzende. Auch eine Ostwind-Periode verlangte den Tauben einiges ab. Beim Flug ab Kaiserslautern und Saarlouis gab es Verluste von 33 Prozent. Dies hing eventuell mit Anwendungsfehlern bei der Desinfektion der Boxen zusammen. Der letzte Flug ging dann von Oudenaaarde 630 Kilometer weit. Der Verein brachte 383 Tauben zum Einsatz und erzielte 93 Preise. „Den Jungflug sollte man einfach abhaken und vergessen“ bedauerte Staufer. Es war wieder die Jungtaubenkrankheit ausgebrochen, sogar mit einigen toten Tauben bei den Züchtern. Die Schlaggemeinschaft Staufer-Brandt trainierte deshalb mit ihren Jungtauben nur privat. Wie soll man erfahrene Jungtauben bekommen wenn man diese nicht sezten kann? fragte der Versammlungsleiter. Die Vereinsmeisterschaft gewannen mit 8025 Kilometern und 24 Preisen Karl Staufer und Julian Brandt, gefolgt von Bernhard Glaser. Die Marktmeisterschaft ging ebenfalls an Staufer-Brandt, gefolgt von Glaser. Weitstreckenmeister mit drei Preisen und 1749 Kilometern wurde Bernhard Glaser, Platz zwei ging an die Staufers. Die Jährigenmeisterschaft gewannen die Staufers mit sechs Preisen und 1.692 Kilometern, gefolgt von Glaser. Das beste Männchen, das beste Weibchen und die beste jährige Taube leben im Schlag von Staufer-Brandt. Auch der Rhaner-Pokal ging an die beiden besten Taubensportler. Vorsitzender Karl Staufer konnte noch für 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt werden, die Urkunde übergab ihm dritter Bürgermeister Richard Kammerer. Dieser lobte die Vereinsmitglieder dass sie ihre Erfahrung und die Liebe zu den Tieren an die Jugend weitergeben und sich soweit möglich auch im Manteler Vereinsleben einbringen. Auch als Kartellvorsitzender wünschte Kammerer den Brieftauberern alles Gute für die Zukunft. Wirtin Helga bekam Blumen und Wirt Josef ein Geschenk. Mit Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag aus.

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