Böhmische Blasmusik vom Feinsten

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Bei „Kaiserwetter“ begrüßte Harald Puckschamel, Vorsitzender des Fördervereins St. Moritz am Samstag die zahlreich erschienen Zuhörer zur vierten Serenade auf dem Platz zwischen Moritzkirche und Kriegerdenkmal. Da der Förderverein derzeit Spenden für die Restaurierung der Gemälde in St. Moritz sammelt, freute sich der Vorsitzende, dass die Bäckerei Ziegler das Gebäck gespendet hatte und die Metzgerei Guber die Veranstaltung ebenfalls unterstütze Auch die Oberpfälzer Weihermusikanten unten Leitung von Arne Mack haben auf Gage verzichtet und nur für eine Brotzeit gespielt. Arne Mack gab nur kurz die Einsätze und saß ansonsten mit seinem Instrument im Ensemble. Brigitte Beer führte durch das Programm und ergänzte die Darbietungen mit Anekdoten und Witzen die für Heiterkeit sorgten. Außerdem glänzte sie bei „Mädel ruck her zu mir“ und bei der abschließenden „Guten Nacht“ als Sängerin Im Duett mit Kapellmeister Arne Mack. Nach Montana Marsch und Anna Polka ging es zum Strohwitwer über. Darauf erklang dann sehr beschwingt der „Sorgenbrecher“. Nach den Jubiläumsklängen folgte die „Polka mit Herz“ die sich in die Herzen der Zuhörer einschmeichelte und die „Heidrun-Polka“ und „Ein halbes Jahrhundert schlossen den ersten Programmteil. Nach der Pause lebte die K und K Monarchie mit „Kaiserin Sissi“ auf. „Mädel ruck her zu mir“, wird der Franzl zu Sissi gesagt haben, so Moderatorin Beer. In die Abteilung „Liebe ging es mit: „Kuschel-Polka“ und „Zärtlichkeiten. Auch am Abend können „Morgenblüten“ verstreut werden, so Brigitte Beer und das gab dann „Magische Momente“, die genau zur blauen Stunde nach Sonnenuntergang erklangen.
Beim Stück „Von Freund zu Freund“ gab die Moderatorin einen Gag von Toni Lauerer zum Besten. Die „Brauhaus Polka“ erinnerte die Gäste, sich noch ein frisches Bier oder ein Glas Wein vom Stand des Fördervereins zu holen, der für das leibliche Wohl auch mit Leberkässemmeln und Partygebäck sorgte. Da sich die Weihermusikanten der böhmischen Blasmusik verschrieben haben, musste es natürlich auch die „Egerländer Perle“ und den von den Liebhabern dieser Musik sehnsuchtsvoll erwarteten „Böhmischen Traum“ geben, dabei klatschten dann alle kräftig mit. Alle Instrumente harmonierten wunderbar und bei einzelnen Stücken, vor allem beim „Böhmischen Traum“ traten einzelne Instrumentalgruppen als Solisten in Aktion. „Spitze wars machts weiter so und Dankeschön“, damit verabschiedete Harald Puckschamel die Musikantinnen und Musikanten, die urlaubsbedingt um acht Leute reduziert auftragen, was aber der musikalischen Qualität keinen Abbruch tat. Sie kamen nicht ohne Zugabe weg, obwohl es da schon fast finster war.

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