Trauer um Ehrenvorsitzende des Frauenclubs

Veröffentlicht am - Redakteur: Siegfried Bock

„Die Geselligkeit und Freundschaft zu pflegen, den Alltag zu meistern und auch den anderen die Augen dafür zu öffnen, dafür hat sie gelebt.“ Thekla Heindl verstarb im 86.Lebensjahr nach einem erfüllten Leben. Eine große Trauergemeinde gab ihr das letzte Geleit. Das Requiem zelebrierte Pfarrer Thomas Kohlhepp. Die musikalische Gestaltung übernahmen das Gesangsduo „Raureif“, Organist Hans Reichl und Trompeter Hans Rettinger. Den Nachruf für seine Mutter hielt Max Heindl selbst. „Unsere Familie hat ihren Mittelpunkt verloren. Unser Denken und Fühlen wird immer auf sie gerichtet sein.“ Thekla Heindl wurde 1936 als drittes Kind der Eheleute Albert und Theresia Mittermaier geboren. Nach dem Schulbesuch erlernte sie den Beruf der Herrenschneiderin. Nach der Heirat 1956 mit Max Heindl schenkte sie Christine, Max und Alfons das Leben. Fünf Enkel und zwei Urenkel waren ihr großer Stolz und ihre Freude. 1971 folgte unter nicht einfachen Bedingungen der Wohnhausbau. Ihre Leidenschaft galt dem Frauenclub, dessen Vorsitzende sie zehn Jahre war. Sie plante und organisierte mit großer Hingabe und Sorgfalt die monatlichen Kaffeekränzchen oder Fahrten. Zum Dank ernannte sie der Club zur Ehrenvorsitzenden. Ihr Hobby war ihr Garten mit einer Vielfalt an Gewächsen. Besucher wurden erst mal zu einer Gartenführung eingeladen. Die letzten drei Jahre verbrachte Heindl selbstbestimmt und gerne in der Senioren-Wohngemeinschaft „Regenbogen“ in Kaltenbrunn.

Siegfried Bock

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