Starkbierfest der Freien Wähler Mantel

Veröffentlicht am - Redakteur: Jürgen Masching

Ein süffiges Bockbier, eine deftige Brotzeit, der „Harmonika-Franz“ für die Musik und natürlich Pater Klaus, der wie alle Jahre in seiner Fastenpredigt niemanden zu kurz kommen ließ, all das war geboten beim Starkbierfest der Freien Wähler im Gasthaus "Hauptmann".
Vorsitzender Friedrich Janner freute sich, wieder zur „besonderen Zeit“, der Starkbierzeit einladen zu dürfen. „Denn hier ist das Bier stärker, die Brotzeiten deftiger, damit man das Bier auch verträgt und die Sprüche markiger“, so Janner. „Hier macht Politik noch Spaß“. Und so gab er eine kleine Ankündigung, was auf einige in den folgenden knapp eineinhalb Stunden zukam. „Tragen sie es wie eine Auszeichnung“, wandte sich Janner an diejenigen, die es „erwischte“. Denn nichts sei schlimmer, als bei einer Starkbierrede nicht erwähnt zu werden.
„Es grüßt euch alle wieder im Mantelner Lande, der Pater Klaus im neuem Gewande“, so begann der Starkbierredner die Gäste und fügte hinzu: „Unter www kann ma ja heidzudoch alles finna, ja, liabe Leit, dou san sogar Patern-Kutt´n drina“! Danach ging es gleich mit derben Sprüchen weiter. „Oh Gott, welch ein Graus….er ist immer noch im Amt….ich moin niat den Kammerer Rich….den Trump, der sich wej a Verrückter benimmt und moint, sein Wirken sei von Gott bestimmt“. Der Bürgermeister war aber nicht im Saal, dazu hatte der Prediger seine eigene Meinung. „Richard, wou is a denn heit? Ist er etwas ferngeblieben, denn er fürchtet sich, was wir geschrieben“.
Weiter ging es mit den Briten und dem dortigen Zwillingsbruder von Präsident Trump und über „Mutti Merkl“, die auch weiterhin präsent bleibt. „Am Eingang von fast jedem Ort, da hängen solche Dinger dort…dessen Mundwinkel ganz nach unten gehen, das Vorbild dafür, des is die Angie Mekl g´wen“. Pater Klaus sprach über Thüringen, Bayern mit Söder und seinem Adjutanten „Hubsi“ oder über die Ämterverlagerung nach Weiden. Bürgermeister Richard Kammerer, der als „Schwarzstorch“ von Haus zu Haus ziehe und den Neugeborenen Geschenke überreiche. „So zieht er auch die Kleinen auf seine Seite, ja so ist es ihre leiben Leite“. Auch über „Jürgen“, dem kleinen Geburtstagsschwein vom Bürgermeister gab es viel vom Prediger zu erzählen. Zudem wurde hinterfragt, ob die öffentlichen Gemeinderatssitzungen ab sofort nicht in der Mehrzweckhalle stattfinden sollten oder warum der Bürgermeister nach einem Parteitreff nicht so schnell nach Hause kam. Auch warum der Bürgermeister auf der Liste auf Platz eins stehe. „Tritt er als Bürgermeister dann zurück…..dann würden damit, ich sag´s ganz barsch, die Mantler Bürger doch glatt verarscht“. Wirtshausgeschichten, Umgehungsstraße, Till Eulenspiegel oder über eine Weihnachtsfeier mit Polizei und BRK waren weitere lustige Geschichten aus Mantel. Hektomat Hans bekam am Faschingszug wieder sehr viele „Geschenke“, oder der „Schorsch“, der einen Mann mit „Fell und Bart“ vor seinem Schlafzimmerfenster entdeckte. „Der Manager vom alten Glump is wohl besoffen aber gsund“. Am Schluss ging es weiter mit der ZSM, die im letzten Jahr nach dem Starkbierfest noch unterwegs war. „Ins Atemlos wollten die drei hinein….der Mann mit dem Bart…..flog mit samt Aschenbecher zur Tür hinein“. „Drei Autos kamen, mit blauen Lichtern am Dach, da wurden die drei aber ganz schnell wieder wach“.
„Ich hoffe, dass man es wird verzeihen, wenn auch Kritik geübt wird an den eig´nen Reihen….Froh ist jedenfalls euer Pater Klaus, dass er wieder darf raus aus der Hauptman´s Sauna raus“, so verabschiedete sich Pater Klaus und versprach, auch die nächsten 20 Jahre wieder zu kommen. „Damit se dej Kutt´n aa ozohlt“.

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