Starkbierfest der Freien Wähler bestens besucht

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Kurz nach Eröffnung des Nockherbergs in München, predigte am Samstag, 16.3. Pater Klaus im Gasthaus „Hauptmann“ beim Starkbierfest der Freien Wähler. Vorsitzender Friedrich Janner bedankte sich bei all jenen Mitbürgern, welche die Freien Wähler mit „Geschichten“ für die Fastenpredigt versorgt haben. „Wer derbleckt wird für den ist das eine Auszeichnung denn nichts ist schlimmer als in einer Starkbierrede nicht erwähnt zu werden“. Und man merkte einigen Gästen schon an, dass sie mit Spannung darauf warten ob sie wohl in der Predigt vorkommen. Der „Harmonika Franz“ sorgte für die passende musikalische Begleitung und hatte für den zahlreich erschienen Zapfwellenstammtisch „Alts Glump“ auch „Resi i hol di mit meim Traktor ab“ auf Lager. Unter großem Hallo trat dann Pater Klaus auf. „Ja das letzte Mal da ich mich nach Mantel hab verirrt, da hat in Bayern noch der Seehofer regiert“. Auf Hubert Aiwanger gemünzt war: „Doch nach der Wahl er nicht mehr knurrt, sondern höchstens wie ein Kätzchen schnurrt. Der „Opfelsoft Hubert“ hat den Koalitionsvertrag nicht einmal richtig gelesen, da ist er schon unterschrieben gewesen. Passend für die Landwirte kam der Trinkspruch: „Melkt der Bauer seinen Stier, trank der Trottel zu viel Bier“. Der Landtagswahlkampf von MdL Dr. Stephan Oetzinger wurde abgehandelt mit: „Und homs in Letzau an Hasenstall eingweiht, dann houst gwust, der Ötzi ist gwiiß niat weit.“ Bei der Manteler Bürgermeisterwahl mussten alle Kandidaten den Spott des Predigers aushalten. „Des muss ich packen, hat sich der Richard Kammerer (CSU) gedacht und jeden Tag aus der Zeitung außer glacht“. „Bei den Roten da kannte man sich lange nicht aus, doch dann holten sie den Klier Mane aus dem Sack heraus. Der arbeitet in Nürnberg drauß bei der Stadt und hat wohl die tägliche Fahrt dorthin satt. FWG-Vorsitzender Friedrich Janner musste sich anhören: „Die meisten kennen ihn nur im Overall auf dem Schlepper oder im Stall. Drum schaute mancher Bürger ganz verwirrt, wer hat sich da in einen Anzug hinein verirrt?“. „Johannes Neumann oder so ähnlich sich der vierte Kandiat nennt, einer den in Mantel kein Schwein kennt“. Zur Sprache kam der erneute Pfarrerwechsel, der abgeschaffte Trauerzug der katholischen Pfarrei zum Friedhof. „Die Manteler können dem lieben Gott danken, denn nun bekommen sie als Pfarrer einen Franken“. Gelacht wurde auch über das Missgeschick dass bei der Bestellung des Weihnachtsessens für den Marktgemeinderat etwas schief gelaufen ist und nur die Freien Wähler und SPD Gänsebrüste bekamen und die CSU mit Bratwürsten vorlieb nehmen musste. Ein Vorschlag der letzten Sitzung des Marktrates, ob man nicht auf dem Hügel des Kreisverkehrs eine Bienenweide anpflanze könne wurde auch verarbeitet: „Vielen Insekten als Nahrung soll der Hügel dienen, Mantel geht voraus, Mantel rettet die Biene. Die Mantler sind gar nicht dumm, die setzen mit einem Kreisverkehr das Volksbegehren um. Der gescheiterte Verkauf des Gasthauses „Zur Post“ kam auch zur Sprache. „Einige von den ganz Schlauen, befürchteten der neue Eigentümer tät ne Moschee da hin bauen. Während Pfarrer Ruhs auf seiner Kanzel steht, riefe gegenüber der Muezzin zum Gebet“. Eine weitere Geschichte war, dass Manöverfahrzeuge bei der Durchfahrt durch Mantel die Feuerwehrleute daran hinderten, zu einem Einsatz zum Feuerwehrhaus zu kommen. Beklagt wurde auch dass die Mantler fünf Festplätze haben und noch immer kein Altenheim. Für Hans Kick, den Vorsitzenden vom Alten Glump wurde ein Aufruf gestartet: „Das Manko ist, er ist noch immer allein (Kick konterte: (Gott sei Dank). Der Stammtisch meint, das kann nicht länger so sein. Eine Frau mit viel Busen und auch so ganz gut gebaut, das wär`s was ihn umhaut.“. Ein weiteres Stammtisch-Mitglied wurde erinnert, wie er, als er auf dem Gehsteig vor seinem Haus parkte, ein Knöllchen erhielt. Die Rede schloss mit: Vergelts Gott sag ich schon mal für den Applaus, bis zum nächsten Jahr „Bleibt sauber, euer Pater Klaus“. Zu dem süffigen Naabecker Doppelbock hatte Wirtin Helene Janner noch deftige Brotzeiten bereit.

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