Selbsthilfe

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

In Krisenzeiten wie momentan in der Corona-Krise sind Sozialwerke wie die Selbsthilfe Mantel e.V. Unterstützungseinrichtung bei Sterbefällen wichtiger denn je. Die Selbsthilfe Mantel ist nun stolz auf die neue Homepage www.selbsthilfe-mantel.de. Diese bietet wichtige Informationen zu allem was mit dem Verein und der Organisation zusammenhängt. Seit der Gründung des Vereines im Jahre 1926 ist die Selbsthilfe Mantel e.V. ein wichtiges Sozialwerk bei Sterbefällten. Derzeit wird die Selbsthilfe Mantel von Richard Kammerer geführt mit Stellvertreter Thomas Magerl. Ein wichtiges Amt übt die die Kassiererin Ulrike Schiller mit Unterkassiererin Christine Dirrigl aus. Schriftführerin ist Monika Puff. Als Beisitzer unterstützen Evi Jankowski, Wolfgang Reil, Gerhard Seiser und Franz Sperl die Vorstandschaft. Die Kasse prüfen Manfred Barth und Günther Sparrer. Die Unterstützungseinrichtung hat sich seit der Gründung dem Ziel verschrieben, im Sterbefall unbürokratische und schnelle Hilfe aus den Mitteln aller Mitglieder für die Hinterbliebenen zu leisten. Das aktuelle Sterbegeld, welches nach der Satzung sofort fällig ist, beträgt seit 19.02.2018 1.525 Euro. Bei den Mitgliedern wird nur bei einem Todesfall in bar oder per Bankeinzug seit 1.03.2013 ein Beitrag von 1,20 Euro je Sterbefall kassiert. Am 31.12.2019 zählte das Sozialwerk 1.330 Mitglieder. 2019 gab es 34 Sterbefälle zu betreuen, seit 1926 waren dies 1.182. Das durchschnittliche Alter der Mitglieder ist 58 Jahre, das durchschnittliche Eintrittsalter 27 Jahre. Seit 1926 wurden 808.216,69 Euro ausbezahlt. Damit das Sozialwerk weiterhin so gut funktioniert sind ständig neue Mitglieder sehr wichtig. Bis zum 35. Lebensjahr kann jeder Mantler und dessen Partner Mitglied werden mit einer Karenzzeit sogar bis zum 40. Lebensjahr. Die Manteler sollten in der Familie und bei Freunden und Bekannten in Mantel Werbung machen damit die Selbsthilfe weiter so erfolgreich weiter arbeitet kann. Denn nur wenn so viele neue Mitglieder wie versterben dazukommen, kann der Status gehalten werden, optimal wäre eine ständige Steigerung der Mitgliederzahlen. Wie Bürgermeister und Vorsitzender Richard Kammerer erklärt ist bei Entstehung des Vereins vor 94 Jahren wo große Not herrschte die Bevölkerung zusammengerückt, um zu helfen. Genau wie in dieser schwierigen „Corona Krise“. Auch jetzt zeigen sich Bürger solidarisch und helfen ihren Mitmenschen. Ansprechpartner für Neuaufnahmen sind vor allem Unterkassiererin Christine Dirrigl und Vorsitzender Richard Kammerer. Da wegen dem Coronavirus Christine Dirrigl nicht wie gewohnt die Sterbebeiträge persönlich bei den Mitgliedern kassieren kann, erhalten in der nächsten Zeit bei Sterbefällen die Mitglieder ein Infoblatt in den Postkasten. Dort steht wieviel Sterbebeitrag für welche Mitglieder fällig ist. Die Mitglieder können binnen zehn Tagen den Beitrag auf das Konto der Selbsthilfe bei der Volksbank-Raiffeisenbank Nordoberpfalz überweisen: IBAN: DE18 7539 0000 0006 5316 01 oder in verschlossenem Umschlag in den Postkasten bei Christine Dirrigl, Drosselweg 2 oder bei Ulrike Schiller Kettelerstr. 10 einwerfen. Die Selbsthilfe hat ja keinen großen Kassenbestand darum ist es wichtig, dass alle nach Aufforderung ihre Beiträge leisten damit im Todesfall die Angehörigen wie gewohnt das Sterbegeld erhalten. Auf der Homepage der Selbsthilfe gibt es noch einige Informationen für Todesfälle und einige Kontaktadressen. Das es sich bei der Selbsthilfe um ein einzigartiges Umlageverfahren handelt und ja kein großer Kontostand vorhanden ist, kann hier wenn ein Mitglied mal in finanzielle Schwierigkeiten kommt nichts gepfändet werden wie sonst bei anderem Vermögen. Interessant ist es auch auf der Homepage die Chronik nachzulesen wie sich von 1926 bis heute alles entwickelt hat.

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