Rätselraten um SPD-Bürgermeisterkandidaten zu Ende

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Am Freitag, 30.11. erklärte Dr. Manfred Klier von der SPD im Gasthaus „Hautpmann“ : „Ich will Bürgermeister von Mantel werden und bewerbe mich als Kandidat der SPD für dieses Amt. Die Bürgerinnen und Bürger von Mantel brauchen einen Bürgermeister, der Erfahrung mitbringt und den Mut hat, die Zukunft von Mantel aktiv und im Dialog mit den Einwohnern zu gestalten“. Klier punktet mit seinen vielfältigen Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung, seinem offenen Ohr für die Mitmenschen und seine Verwurzelung in der Manteler Gemeindepolitik, Klier hat in den 80iger Jahren im Jugendamt der Stadt Weiden angefangen. Nach dem Zweitstudium der Pädagogik und politischen Wissenschaften arbeitete Klier von 1988 bis 1992 beim Landratsamt Neustadt in der Wirtschaftsförderung. Seit 1997 ist Dr. Manfred Klier bei der Stadt Nürnberg beschäftigt. Zuerst in der Wirtschaftsförderung ,um den Abbau von Arbeitsplätzen in den Unternehmen zu verhindern durch Kontakte mit den Wirtschaftsministerien in München und Berlin. Vorher war er von 1992 bis 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Regensburg als Dozent und schrieb seine Doktorarbeit. Im Jahr 2000 wurde er Leiter der Abteilung für Wirtschaftsstrukturentwicklung und Arbeitsmarktpolitik im Amt für Wirtschaft. Die Abteilung arbeitete auf Bundesebene mit bei der Entwicklung der Förderprogramme für die Energetische Gebäudesanierung. Seit über zehn Jahren ist der Bewerber um das Bürgermeisteramt Leiter der Koordinierungsstelle Soziale Integration in Nürnberg. Klier bringt sehr große Erfahrungen im Bereich der Verwaltung mit. „Ich traue mir zu, die Manteler Verwaltung und die Marktgemeinde Mantel gut und erfolgreich zu führen. Klier versprach sein Gegenüber ernst zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen für Probleme zu suchen. „Meine Tür als Bürgermeister wäre für alle Einwohner offen, auch für die Manteler Vereine, die viel für unseren Markt leisten“. Erfolge sind nur möglich, wenn über parteipolitische Grenzen hinweg zusammengearbeitet wird Daran war und ist die CSU nicht interessiert, ihr Credo: „Alle Macht für die CSU“. Sie zeigt das auch seit langer Zeit bei der Besetzung der Position des zweiten und dritten Bürgermeisters. So denkt auch der CSU Bürgermeisterkandidat. Klier bestätigte ,dass die von seinem Gegner Friedrich Janner von der FWG bei der Nominierungsversammlung geäußerte Kritik an der Gemeindepolitik durchaus richtig sei, er wirft Friedrich Janner aber vor dass er diese Vorwürfe nie bei einer Marktratsitzung vorgebracht hat und auch sehr oft mit der CSU gestimmt hat. Durch die Tätigkeit als Marktgemeinderat seit 2003 und jahrelanger Fraktionssprecher ist Klier mit allen Facetten der Manteler Gemeindepolitik vertraut. 2008 kandidierte er schon einmal für das Bürgermeisteramt und hat knapp 43 Prozent der Stimmen erhalten. Er erinnerte an Hans Bäumler einen SPD-Bürgermeister der von 1967 bis 1978 Rathauschef war, es ist nach den vergangenen Jahrzehnten schwarzer Herrschaft Zeit für einen Wechsel. „In den vergangen Jahren hat der Fortschritt in Mantel die Geschwindigkeit einer Schnecke, nicht verwunderlich da der letzte Bürgermeister ja nach „Höherem“ strebte. Das gilt für mich nicht. Klier wurde von der Versammlung einstimmig gewählt. Seine Ziele sind zum einen, dass der Marktplatz schöner werden muss. In Verhandlungen mit dem Landratsamt will er eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h für die Freihunger und Hüttener Straße inklusiv Marktplatz erreichen. Für das demnächst anstehende Baugebiet Schlossäcker II muss gelten, dass hier schneller gehandelt wird als bei Schlossäcker I. Neue Baugebiete müssen der Ortsabrundung dienen. Klier kann sich die Einrichtung eines Pflegestützpunktes, um die Angehörigen von Pflegebedürftigen zu beraten, vorstellen, außerdem will er sich bemühen, eine Tagespflegeeinrichtung nach Mantel zu holen. Er will auch im Gespräch mit der RBO erreichen, dass die Buspläne nach Weiden für ältere Mitbürger angepasst werden. Dr. Manfred Klier will Mantel auf den Klimawandel vorbereiten indem großflächige Bodenversiegelungen verhindert werden und die Auenlandschaften für Überschwemmungen erhalten werden. Durch die gestiegenen Energiekosten will er mit dem Energie-Technologischem Zentrum in Weiden verstärkt zusammenarbeiten und auch Informationen für Mitbürger bereitstellen. Der Marktgemeinderat soll wieder ein Gremium werden in dem mehr Offenheit herrscht. Diskussionen sollen im Marktrat wieder in vernünftigem Maße geführt werden. Klier will den Bau der Umgehungsstraße unterstützen, verstärkten Druck bei den Behörden wegen Sanierung der Haidenaabbrücke ausüben, das Kinderhaus fördern, Ansprechpartner für Vereine und deren Anliegen sein und auch Jugendaktivitäten fördern eventuell durch Jugendwochenenden mit verschiedenen Veranstaltungen. Klier kann sich vorstellen, das renovierte Gebäude des Gasthauses zur Post für Vereinsaktivitäten zu nutzen und er will das kulturelle Angebot in Mantel ausbauen. Klier sieht für sich gute Chancen, die Wahl am 3. Februar zu gewinnen. Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch bescheinigte dem SPD-Kandidaten die Fähigkeit, den Markt Mantel in die Zukunft zu führen. Er mahnte zu Besonnenheit und Dialogbereitschaft. „Man muss auch Mut haben und sich auch was trauen, von selbst wird nix besser, so Grötsch. „Du hast den Horizont den ein Bürgermeister braucht und kennst den „Laden Mantel“. Der Markt Mantel gehört allen Einwohnern, egal welcher Couleur“, so MdB Uli Grötsch.

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