Ortsbegehung um Überblick über Stärken und Schwächen von Mantel zu bekommen

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Kürzlich fand im Rahmen der Städtebauförderung eine Ortsbegehung in Mantel statt. Ziel der Ortsbegehung war es, einen ersten Überblick über Stärken und Schwächen des Ortsgefüges wahrzunehmen und zu diskutieren. Im Rahmen einer ersten Stufe der umfassenden Bürgerbeteiligung konnten Interessierte Bürger, Pfarrer Andreas Ruhs, Bürgermeister Richard Kammerer, Mitglieder des Marktgemeinderats, Vertreter der Verwaltung und der Stadtplaner in einem ersten Informationsrundgang die Qualitäten und Defizite von Mantel vor Ort am konkreten Objekt diskutieren. Verschiedene Aspekte der Ortsentwicklung wurden angesprochen: Welche städtebaulichen Funktionen sind im Markt Mantel in wichtigen Bereichen vorhanden? Welche Gestaltung vermitteln diese Funktionen? Welche städtebaulichen Potenziale sind vorhanden? Ziel- und Quellpunkt des Rundgangs war der Marktplatz als wichtiges Identifikationsmerkmal. Zahlreiche Anregungen und Vorschläge wurden von den Bürgern und Grundstückseigentümern gemacht, die sich unter anderem auf den Verkehr, die Gebäudenutzungen, Revitalisierungen und Gestaltung von verschiedenen Objekten bezogen. Die beiden Kirchen mit den jeweiligen Freiflächen wurden in den Rundgang einbezogen. Pfarrer Ruhs gab in diesem Zusammenhang Auskunft über mögliche Maßnahmen im Bereich der Evangelischen Kirche. Die Teilbereiche der Freihunger Straße, Hüttener Straße, Etzenrichter Straße, Weidener Straße usw. wurden im Rahmen dieses ersten gemeinsamen Rundgangs ebenfalls betrachtet. Das ortsbildprägende Ensemble der historischen Stadel mit seiner spezifischen Qualität wurde ebenfalls kurz analysiert. Auch die landschaftlichen Bereiche der Haidenaab wurden angesprochen, ein wichtiger ökologischer Bereich, der den Markt Mantel in seiner städtebaulichen Ausprägung mit charakterisiert. Im Rahmen dieses Informationsrundgangs konnten die Stadtplaner viele Aspekte aufnehmen, welche für die weitere Entwicklung von Mantel wichtig werden können. Um die Themen und städtebaulichen Aspekte zu vertiefen, wird ein Fragebogen entwickelt und an alle Haushalte verteilt. Die Bürger/innen können sich zunächst über dieses Medium in den Entwicklungsprozess einbringen. Bürgermeister Richard Kammerer und die Stadtplaner Dipl.-Ing. Christina Lehner und Dr. Emil Lehner bedankten sich für das große Interesse und sehen den nächsten Beteiligungsstufen und der Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger positiv entgegen.

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