Maibaum in Corona-Zeiten

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Viele Menschen vermissen aktuell Feste und an diesem Wochenende speziell das Maibaumfest. Bernhard Bogner aus Weiherhammer hat wegen der Krise, in der die Kinder auf ihre Freunde verzichten müssen und nicht die übliche Bewegungsfreiheit haben, mit seinen Kindern Paul (8 Jahre) Lukas (5 Jahre) und Elisa (2 Jahre) einen eigenen Maibaum aufgestellt. Die Kinder waren dabei einige Zeit beschäftigt. Landwirt Friedrich Janner (Adel) aus Mantel erlaubte den Bogners einen Baum in seinem Wald abzusägen. Die Kinder saßen beim Transport mit dem Traktor auf dem Stamm - wie es sich gehört. In der Werkstatt des Opas wurden dann am Donnerstag die Zunftzeichen auf Bretter geschraubt. In dem Fall war es das Wappen von Weiherhammer, das Wappen von Mantel, das Bayerische Wappen, ein Regenbogen zum Mut machen und ein Dankesschild an den Baumspender. Außerdem musste auf dem landwirtschaftlichen Grundstück im Gemeindegebiet von Mantel noch ein Loch ausgehoben werden. Am frühen Nachmittag des 1. Mai wurde dann der zehn Meter hohe Baum mit Schwalben in die Höhe gehoben und die Zunftzeichen befestigt. Die Kinder waren sichtlich stolz auf ihren ersten eigenen Maibaum.

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