Jetzt im Frühling was für Natur und Insekten tun

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried in Zusammenarbeit mit Hans Gallersdörfer

Nicht erst seit der Corona-Krise ist uns bewusst geworden, dass wir einiges für unsere Umwelt und Natur tun müssen. Dass muss nicht nur die Politik machen, sondern auch jeder einzelne kann in seiner Wohnung, seinem Haus oder Garten einiges für Insekten und Nützlinge tun. Gärtnermeister Hans Gallersdörfer wird immer wieder mal im Marktblatt Tipps geben wie der einzelne zu einer besseren Umwelt und zum Pflanzen- und Insektenschutz beitragen kann. Vor allem jetzt im Frühling kann man viel für einige Insekten tun. Hans Gallersdörfer bittet doch alle Fenster im Haus, im Keller, Dachboden zu kontrollieren und zu öffnen, dass Insekten wie Schmetterlinge, Wespenarten oder andere Insekten, die dort im Winter untergekrochen sind ins Freie können und nicht vertrocknen oder verdursten. Bitte, nie im Haus ein Insekt zertreten. Wenn man eine Hornisse oder Hummel findet und Angst hat, kann man ein Glas über das Tierchen stülpen und ein Blatt Papier darunter schieben und so das Tier ins Freie befördern. Bitte, auch keine Spinnen im Haus töten, sondern ins Freie bringen. Jedes Tier hat in der Natur seine Berechtigung. Wenn jemand eine entkräftete Hummel oder Biene findet, dann eine kleine Mischung der gleichen Menge Traubenzucker und Zucker mit etwas Wasser herstellen und dann Tropfen vor das Insekt bringen damit es sich stärken kann. Bei der Aktion „Rettet die Bienen“ geht es nicht nur um unsere Honigbienen, sondern auch um ganzviele Arten ein Einsiedler- und Wildbienen. Der Gärtner rät auch Schächte vor Kellerfenstern zu kontrollieren. Oft fällt da Laub rein und es landen dort auch Kröten, die alleine nicht mehr herauskommen, bitte auch diese Tiere befreien.

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