Ich weiß Bescheid ich spiele nicht mit dem Feuer

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Die Brandschutzerzieher Anita Günther, Laura Janner, Magdalena Peyerl, Kristina Rottenberg, Stefan Lippik und Timo Krauß der Feuerwehr Mantel waren mit den Handpuppen Feuerwehrmann Fix, sowie den „Kindern“ Flip und Flapsi vom 10-12. Juli im Kinderhaus St. Elisabeth. In sieben Gruppen und vier Altersstufen wurde den Kindern auf spielerische Weise die Angst vor dem Feuerwehrmann genommen und ihnen beigebracht, wie gefährlich Feuer ist, und die Vorschulkindern und Midis lernten wie ein Notruf abgesetzt wird.

Die Vorschulkinder und Midis erstaunten mit ihrem Wissen über die Feuerwehr und demonstrierten am Notruftelefon wie einfach es ist die 112 zu wählen und alle Fragen des Disponenten in der Leitstelle zu beantworten. Sie lernten, dass es wichtig ist seinen vollständigen Namen, Straße und Hausnummer und den Ort zu kennen, sowie nicht aufzulegen, bevor der Disponent nicht sagt „Du darfst jetzt auflegen!“
Beim Thema „gutes und schlechtes“ Feuer und richtigem Verhalten, wenn es brennt zeigte sich, dass die Erzieherinnen im Vorfeld der Brandschutzerziehung schon fleißig mit den Kindern Bücher gelesen und über die Feuerwehr gesprochen haben. Die Kinder belehrten so manches Mal Flip und Flapsi, die nicht immer alles richtig machten, wie zum Beispiel. „sich niemals zu verstecken, denn dann findet die Feuerwehr einen nicht, aber das Feuer.“
Das Richtige anzünden einer Kerze, welche Streichhölzer man verwenden kann und welche nicht, wie lösche ich ein Streichholz richtig ab (Feuerfeste Unterlage, Wasserglas) beantworteten die Kinder mit Bravour. Eines der wichtigsten Lernziele der Brandschutzerzieher war, dass Kinder niemals selbst mit Feuer spielen dürfen, ohne dass ein Erwachsener dabei ist. .
Wohin der Rauch steigt und dass man im Ernstfall nach draußen krabbelt, demonstrierten die Kinder nach auspusten der Kerze mit Feuerwehmann Timo Krauß. Auf die Frage ob sie denn zurückdürfen, um ihre Spielsachen zu holen, kam ein lauten „Nein das macht die Feuerwehr“.
Bei den Minis und der Kinderkrippe ist es immer eine schöne Herausforderung den Kindern etwas die Angst vor dem Feuerwehrmann zu nehmen. Durch Zeigen der verschiedenen Ausrüstungsgegenstände, sowie anfassen und fühlen werden auch die Kleinsten mutig, so dass es kein Problem ist, wenn sich der Feuerwehrmann Stück für Stück anzieht. Schnell gibt es Vergleiche, zum Beispiel: die Einsatzhose schaut aus wie die Matschhose, die die Kinder im Kindergarten haben. Die ganz mutigen möchten dann sogar einmal den Helm aufsetzen, einen Handschuh oder die Jacke probieren.
Zum Abschluss der Brandschutzerziehung im Kinderhaus St. Elisabeth wurde eine Übung durchgeführt. Nach Auslösen des Hausalarms begaben sich alle Kinder ruhig und gesittet mit ihren Erzieherinnen nach hinten in den Garten ins Freie und zum Erstaunen der Kinder fuhr die Feuerwehr mit Tatü Tata vor und legte eine Schlauchleitung in den Garten zum „Löschen des Feuers“. Die Feuerwehrmänner und Frauen wurden für ihren Einsatz mit Beifall belohnt.

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