Führungswechsel bei der Selbsthilfe Mantel

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter der Selbsthilfe Mantel. „Mit 34 Sterbefällen im vergangenen Jahr haben wir so viele Sterbefälle wie in keinem anderen Jahr betreut,“ zog Vorsitzender Dr. Stephan Oetzinger, MdL im Rahmen einer Vorstandssitzung Bilanz. Insbesondere Hauptkassierin Ulrike Schiller sowie die beiden Unterkassiere Christine Dirrigl und Ingrid Zwerenz, von denen letztere aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt aufgeben musste, hatten alle Hände voll zu tun, um die schnelle und unbürokratische Auszahlung des Sterbegelds in Höhe von derzeit 1.525 Euro zu gewährleisten. Ihnen dankte der Vorsitzende ganz besonders für ihr Engagement. „Die Selbsthilfe ist eine einmalige Einrichtung, die es so nur in Mantel gibt. Seit unserer Gründung haben wir mittlerweile über 1150 Sterbefälle betreut und über eine dreiviertel Million Euro an Sterbegelder an Hinterbliebene ausbezahlen können,“ führt Dr. Oetzinger weiter aus. Wichtig sei, dass auch weiterhin neue Mitglieder für den Verein gewonnen werden, jeder Einwohner von Mantel, der das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann beitreten. Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung, die am Sonntag, den 1. März um 15 Uhr in der Gaststätte Hallermichl stattfindet, wird Frau Buchfelder von den Maltesern einen Vortrag zum Bereich Hospizarbeit halten. Auch an der Spitze des Vereins kündigt sich ein Wechsel an: Nach 10 Jahren als Vorsitzender wird sich Landtagsabgeordneter Dr. Oetzinger nicht erneut zur Wahl stellen, als Nachfolger wird Erster Bürgermeister Richard Kammerer kandidieren. „Die Arbeit im Verein, dem mit rund 1.400 Mitglieder größten Verein und Sozialwerk unseres Marktes hat immer große Freude gemacht, vor allem, weil wir ein ausgezeichnetes Vorstandsteam haben,“ so Dr. Oetzinger, „doch ist nach 10 Jahren ein guter Zeitpunkt das Amt in andere Hände zu legen, zumal die Personalunion aus Bürgermeister und Vorsitzender der Selbsthilfe ideal ist.“ In den vergangenen zehn Jahren konnte unter anderem zweimal das Sterbegeld auf die aktuell stolze Summe von 1.525 Euro erhöht werden und das, bei einem Beitrag von nur 1,20 Euro pro Sterbefall.

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