Friedrich Janner weiter an der Spitze der Freien Wähler

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Am Freitag, 24. Mai wurde bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler im Gasthaus „Hauptmann“. Friedich Janner als Vorsitzender bestätigt, ihm steht neu Werner Paulus als Stellvertreter zur Seite. Schriftführerin ist Gabi Paulus und die Kasse blieb in den Händen von Anita Günther. Das Amt der Beisitzer üben Anita Riedel, Hans Reil, Bettina Göppl und Tobias Pröls aus, die Kasse prüfen Richard Kaiser und Alfons Heindl. Wie Vorsitzender Janner ausführte hätte 2018/19 ein ruhiges Vereinsjahr werden können aber durch die Vorzeitige Entlassung aus dem Amt von Bürgermeister Dr. Stephan Oetzinger kam durch die Bürgermeisterwahl alles anders. Die Freien Wähler Mantel zählen derzeit 43 Mitglieder. Die Kinder hatten bei der Ferienaktion Spaß am Entenrennen und Bockl-Fahrten, auch beim Bürgerfest drehte der FWG-Zug seine Runden. Erfolgreich waren Herbst- und Frühjahrsbasar, leider fiel mangels Schausteller das Kirchweihcafè aus. Am 24.11. wurde Friedrich Janner einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. Tradition wurde beim Saukopfessen im Januar gepflegt, es gab eine Wahlveranstaltung mit Tanja Schweiger, leider war die Stimmung bei der Wahlparty dann gedrückt, bedingt durch das Ergebnis. Einen Interessanten Tag in Leipzig erlebten die Gäste beim Familienausflug und beste Stimmung herrschte im März beim gut besuchten Starkbierfest. Von der Marktratsfraktion berichtete ebenfalls Vorsitzender Janner. „Der Kreisverkehr ist ein Thema ohne Ende, man kann darüber geteilter Meinung sein, aber er müsste halt durch Verkehrsaufkommen Sinn machen. 25 Prozent der Kosten werden umgelegt, 75 Prozent zahlt die Allgemeinheit, so Janner. Die Kosten für die Sanierung des Gemeindezentrums „Alte Schule“ seien laut Janner gut angelegtes Geld. Hier reklamierte Ehrenvorsitzender Anton König das staatliche Zuschusssystem. „Den Kommunen sollte es selbst überlassen werden, wie sie investieren und wofür sie dann Zuschüsse brauchen. Mit dem Baugebiet Schlossäcker sind die Freien Wähler auch nicht glücklich, weil hier guter landwirtschaftlicher Boden wäre, der das Wasser gut hält. „Bereits ab Ende Juli 2018 hätten die Grundstücke verkauft werden können. Beim neuen Baugebiet für Einzelhandel und Tankstelle könne mit einem Baubeginn im Spätsommer/Herbst gerechnet werden, der Netto-Markt zieht dann 150 Meter weiter nach unten. Im Baugebiet Dianastraße entstehen ein Gebäude mit mehreren Wohnungen und acht Reihenhäuser und es muss ein Lärmschutzwall gebaut werden. „Das Thema Gasthaus Post und Pleitegeier könnte auch zur „unendlichen“ Geschichte werden“, so Janner. Das Vorkaufsrecht ist rechtskräftig, aber es muss ein Gutachten erstellt werden, das nur die beiden Gebäude in Mantel behandelt und so was kann sich ziehen“. Die Kommunalwahlen 2020 werfen ihre Schatten voraus und die Bevölkerung hat diesmal die Möglichkeit andere Mehrheiten zu schaffen. „In Planung ist derzeit die Städtebauförderung, da stehen wir ganz am Anfang und das könnte ein Programm für zehn Jahre werden“, vermutete Janner. Diskussionspunkt der Versammlung waren die maroden Ortsstraßen. Hier muss man dranbleiben und jedes Jahr Straßenteile kostengünstig sanieren. Herbert Steiner regte an, dass die FWG-Räte beantragen sollten, dass jedes Jahr Beträge für die Straßensanierung in den Haushalt eingestellt werden. Erfreulich laut Janner ist, dass künftig die Sitzungen des Marktrates wieder jeden ersten Dienstag im Monat sind und somit die Termine planbar. Für die Hobby-Kunstausstellung, die am 17. November in der Mehrzweckhalle stattfindet, gibt es schon viele Anmeldungen. Wer aus Mantel noch mitmachen möchte, bitte bei Werner Paulus, Telefon 09605/2146 melden. Helmut Meißner regte an, die Lok-Attrappe des FWG-Zuges, für die man keine Verwendung mehr hat, auf einen Spielplatz zum Spaß für die Kinder aufzustellen, dies muss noch geprüft werden. Ottmar Neubauer von den Freien Wählern aus Weiden war zu Gast und lobte die Manteler Mannschaft, die mit viel Interesse an ihrem Heimatort arbeitet. Ihr habt hier fast mehr Mitglieder als wir in Weiden. Der Architekt bot seine Hilfestellung und Beratung bei Problemen mit Baurecht und Baugenehmigungen an. Anton König wünschte sich einen Vortrag für Interessierte in Sachen Baurecht und Baugenehmigung, auch im Hinblick auf die Städtebauförderung. Bei der Haidenaabbrücke sind die Freien Wähler nicht so zuversichtlich wie das Bauamt, durch die fest installierte Ampelanlage vermuten sie, dass sich der Brückenneubau noch länger als zehn Jahre hinziehen könnte. Allerdings ist Friedrich Janner zuversichtlich in Sachen Ortsumgehung, hier sieht er schon in naher Zukunft einen Baubeginnt. Die nächsten Aufgaben des Ortsvereins sind die Kandidatenlisten für die Marktratswahl und für die Kreistagswahl zusammen zu stellen.

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