Freie Fahrt über die Haidenaabbrücke ab Mitte August

Veröffentlicht am - Redakteur: Hans Kneißl

Eine Vielzahl von Anträgen arbeitete der Marktrat Mantel in seiner jüngsten Sitzung ab. Neben einer Ankündigung für die erste „Steinfelser Kirwa“ gibt es auch einen Termin für die Öffnung der neuen Brücke über die Haidenaab.
Bürgermeister Richard Kammerer hatte in der jüngsten Marktratssitzung viele Themen auf der Liste. Unter anderem gab er auch enen Termin für die Öffnung der neuen Brücke über die Haidenaab bekannt. Voraussichtlich am 14. August wird die Brücke über die Haidenaab in beide Fahrtrichtungen ohne Ampelschaltung eröffnet. Die Behelfsbrücke wird dann abgebaut. Über ein Jahr wurde an der Brücke gebaut. Für die Verkehrsteilnehmer hatte es in dieser Zeit immer wieder Einschränkungen gegeben.
Im August warten außerdem zwei weitere wichtige Termine: Das „Steinfelser Ablassfest“ am 15. August wird künftig als die „Steinfelser Kirwa“ gefeiert, und am 20. August findet das 40. Bürgerfest in der Marktgemeinde statt. Zu beiden Ereignissen wird herzlich eingeladen. Als neue Attraktion für das Bürgerfest soll ein „Bullriding“-Wettbewerb von Radio Ramasuri angeboten werden.

Bauanträge und Netto-Gehsteig:

Auch Bauanträge gab es abzuhandeln. Im Gewerbepark wurden die Erweiterung und der Anbau einer Lagerhalle beantragt. Zur Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans Luderhäusl wegen Überschreitens der Baugrenzen wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Zur Sanierung der Tulpenstraße steht eine Auftragsvergabe an. Das wirtschaftlichste Angebot machte die Firma Georg Kraus GmbH, der auch der Auftrag erteilt wurde.
Für die Freianlagenplanung der Mehrzweckhalle hat das Büro Rembold Landschaftsarchitekten einen Vertragsentwurf eingereicht, der dem Honorarangebot der Gemeinde entspricht. Dem Architektenvertrag wurde einvernehmlich zugestimmt. Im Schlossäckerring 20 wurde ein Tekturplan im Genehmigungsfreistellungsverfahren bearbeitet.
Johann Gurdan fragte an, ob es zur Gehsteigplanung am NETTO-Markt Fortschritte gibt. Kammerer machte deutlich, dass es in diesem Jahr wohl nicht mehr zu einem Baubeginn kommen wird. Für dieses Vorhaben muss Baugrund erworben werden. Dem Ingenieurbüro ist die Dringlichkeit eines Gehweges zum NETTO-Markt bekannt. Es wird eine komplette Regelung für Grunderwerb und Gehsteigplanung angestrebt.

Zuschüsse und Finanzspritzen für Ausflüge:

Donum Vitae, die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen, hat den jährlichen Zuschuss für ihre Arbeit beantragt. Einstimmig wurde beschlossen, eine Bezuschussung von 100,00 € zu gewähren.
Die Mittelschule Weiherhammer hat für die 9. Klasse einen Zuschuss für eine dreitägige Abschlussfahrt nach München beantragt. Es wurde einstimmig der Beschluss gefasst, eine Unterstützung mit 5,00 € pro Tag und pro Manteler Kind zu gewähren. In einem weiteren Antrag bittet die Mittelschule Weiherhammer um einen Zuschuss für die „Kennenlerntage“ der 5. Klasse. Im neuen Schuljahr ist ein dreitägiger Aufenthalt in der Jugendherberge Tennenlohe geplant, an dem neun Schüler aus der Marktgemeinde teilnehmen. Auch hier beschloss der Gemeinderat eine Unterstützung von 5,00 € pro Tag und pro Kind aus Mantel. Die Gemeinde Weiherhammer wurde rechtsaufsichtlich angehalten, den bestehenden öffentlich-rechtlichen Schulvertrag zu kündigen. Ab dem Schuljahr 2024/25 wird deshalb ein neuer Vertrag ausgearbeitet.
Das katholische Pfarramt hat eine Bezuschussung für den Tagesausflug der Firmlinge nach Geiselwind beantragt. Mit 3,00 € pro Kind wurde dem Antrag entsprochen. Die katholische Kirchenstiftung St. Peter und Paul hat eine Bezuschussung einer Ausflugsfahrt für acht Ministranten nach Nürnberg beantragt. Auch für jeden Ministranten wurde ein täglicher Zuschuss von 3,00 € gewährt.

Bekanntgaben und Anregungen:

Bürgermeister Richard Kammerer gab außerdem bekannt, dass laut mikrobiologischem Befund der Naturbadeweiher in Mantel in einem hervorragenden Zustand ist. Am 17. Juli wurde eine Wassertemperatur von 25,3 Grad gemessen. Für die vakant gewordene Stelle im Sekretariat wurde am 17. Juli eine neue Sekretärin eingestellt.
Siegfried Janner bemängelte, dass nicht genügend Vorrichtungen für die Entsorgung von Hundekot in der Marktgemeinde vorhanden sind. Außerdem sollte den Hundebesitzern in der Marktgemeinde deutlich gemacht werden, wie die Hundekoteimer zu nutzen sind. Kammerer entgegnete, dass bereits mehrmals in Zeitungsartikeln und im Marktblatt beschrieben worden ist, wie Hundekot zu entsorgen ist. Es sei auch nicht Aufgabe der Gemeinde, sondern die der Besitzer, die Hinterlassenschaften ihres Hundes zu entfernen. An 25 Stellen, verteilt auf nahezu alle Regionen in der Marktgemeinde, wurden Hundeeimer aufgestellt, die jedem Hundehalter die Entsorgung des Hundekots leicht machen sollten.
Die nächste Marktratssitzung ist am Dienstag, den 05.09.2023 vorgesehen.

Nach 13-monatiger Bauzeit wird die neue Haidenaabbrücke für den Verkehr freigegeben.

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