Feuerwehr Mantel freut sich über mobilen Rauchverschluss

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Bei den Löschaktionen der Feuerwehren geht es auch darum, die Schäden zu begrenzen durch schadenarme Löschaktionen. Eine große Hilfe ist hier ein mobiler Rauchverschluss. Dieser hilft, die Ausbreitung von Brandrauch zu kontrollieren und zu begrenzen. So ein Ausrüstungsteil stand schon lange auf der Wunschliste der Manteler Feuerwehr und Stellvertretender Kommandant Timo Krauß kam durch Recherche auf die Versicherungskammer Bayern als Sponsor. Am Dienstag, 4. Juni überreichte Andreas Krenn aus Regensburg, von der Versicherungskammer Bayern, der die nördlichen Landkreise betreut, an Kommandant Siegfried Janner, Stellvertreter Timo Krauß und Bürgermeister Richard Kammerer einen Rauchverschluss im Wert von 800 Euro. Mit dem mobilen Rauchverschluss lassen die rauchfreie Treppenräume als Rettungswege für die Selbst- und Fremdrettung sicherstellen, Rauchgasvergiftungen vermeiden und umfangreiche Schäden verhindern. Der Einbau eines Rauchverschlusses ist einfach und kann unabhängig von der Türbreite innerhalb weniger Sekunden von einer einzigen Person durchgeführt werden. Der Rauchverschluss besteht aus einem in der Breite verstellbaren Metallrahmen und einem temperaturbeständigen Gewebe. Der mobile Rauchverschluss zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und Packmass aus. Er ist für alle üblichen Türabmessungen geeignet und einfach, schnell und sicher zu installieren. Im eingebauten Zustand gewährt er einen einfachen und schnellen Durchgang für die Einsatzkräfte, einen geringen Rauchdurchgang beim Passieren, eine Schlauchdurchführung und er ist beständig gegen hohe Temperaturen und Flammeneinwirkung. Nach dem Ausbau ist er einfach zu reinigen, hat keine Verbrauchs- oder Verschleißteile und hinterlässt keine Schäden am Türrahmen. Die Verwendung eines mobilen Rauchverschlusses erfordert keine Änderung des einsatztaktischen Vorgehens bei der Feuerwehr. Bei den nächsten Einsätzen der Manteler Feuerwehr kann dann den Treppenraum rauchfrei bleiben und die Gefährdung der Einsatzkräfte beim Öffnen von Türen durch mögliche Stichflammen wird erheblich reduziert. Vor allem bei Einsätzen wie dem Waschmaschinenbrand im Keller zu dem die Wehr erst kürzlich ausgerückt ist, lässt sich dann Brandrauch im restlichen Haus vermeiden. Die Bewohner können nach einem Brand ihre Wohnung wieder schneller nutzen und persönlicher Besitz wird nicht durch Brandrauch unbrauchbar. Die Versicherungskammer Bayern hat durch das Sponsoring der mobilen Rauchverschlüsse an die Feuerwehren bisher über eine Million Euro investiert aber dadurch werden auch Schäden begrenzt. Die Vertreter der Feuerwehr und Bürgermeister Kammerer bedankten sich bei Andreas Krenn und der Versicherungskammer Bayern für die Unterstützung. Krenn bot an, in den Wintermonaten eine Schulung für die Feuerwehr-Einsatzkräfte zu halten wo es um den Versicherungsschutz der Feuerwehr geht wie Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung und vieles mehr. Dieses Angebot wird die Feuerwehr gerne annehmen.

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