Einweihung Gemeindezentrum „Alte Schule“

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Am Freitag 11. Januar wurde das Gemeindezentrum „Alte Schule“ eingeweiht. Stellvertretender Bürgermeister Richard Kammerer, der in der Eingangshalle zahlreiche Ehrengäste begrüßte, ging auf die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ein. Da die alte Schule für eine kommunale Nutzung zu viele Zimmer hatte, um eine 90 Prozentige Förderung zu erhalten wurde ein Teil abgerissen. Das Gebäude wurde energetisch saniert und auch die Räumlichkeiten auf den neuesten Stand gebracht. Ziele der Baumaßnahme waren vor allem die Verminderung des Gesamtenergieverbrauchs und somit ein Beitrag zur Schonung der Umwelt, Verminderung des CO2 Ausstoßes durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien sowie die barrierefreie Nutzung durch einen behindertengerechten Gebäudezugang, behindertengerechten Sanitärraum und Aufzugsanlage. Der Energiekostenbedarf konnte auf ein Drittel des vorherigen Aufwands gesenkt werden. Die energetische Sanierung beinhaltete auch die Sanierung der thermischen Gebäudehülle zur Verringerung von Transmissionswärmeverlusten und Installation dezentraler Lüftungsgeräte zur Vermeidung von Lüftungswärmeverlusten. Kammerer und Architekt Grundler freuten sich, dass die Baukosten von 1,3 Millionen nur minimal überschritten wurden trotz einiger Zusatzarbeiten, die vor Baubeginn nicht erkennbar waren und auch die kurze Bauzeit von 8 Monaten konnte termingerecht eingehalten werden, was in der heutigen Zeit bei öffentlichen Bauten nicht selbstverständlich ist. Über das KIP Programm wurden die Sanierungsmaßnahmen mit 798.000 Euro gefördert. Eine weitere Förderung für die Pellet Heizung steht noch aus in Höhe von 6800 Euro. Kammerer bedankte sich bei Sebastian Grundler von den 2 G Architekten und allen beteiligten Firmen für die reibungslose Zusammenarbeit. Der stellvertretende Rathauschef gab einen Rückblick auf die Geschichte des Hauses das 1959 als Schule in massiver Bauweise errichtet wurde. „Sicher erinnern sich noch viele von Ihnen auch an ihre Schulzeit hier“, so Kammerer an die Gäste. Ende der 80iger Jahre zog die Schule dann in das neue Gebäude am Ossangerweg um. Durch eine Nutzungsänderung wurde die alte Schule zum Gemeindezentrum Mantel. Nun beherbergt das Gemeindezentrum unter anderem Sitzungszimmer, Gemeindearchiv, Büro, Trauzimmer, Jugendraum und die Tafel. Auch das Vereinskartell und der Bauhof benutzen dort ein Lager. Die Pfarrer Dr. Bruno Kasongo Ndala und Andreas Ruhs erteilten dem gesamten Gebäude und den einzelnen Räumen den kirchlichen Segen. Auch der Aufzug wurde nicht ausgelassen, damit er reibungslos läuft und wichtig war dem Marktrat auch der Segen für das Sitzungszimmer wo das Gremium tagt. Pfarrer Ruhs ging in der Jahreslosung 2019: Suche Frieden und jage ihm nach auf das friedliche Miteinander der Menschen im Gemeindezentrum ein. Architekt Sebastian Grundler überreichte an Richard Kammerer einen symbolischen Schlüssel aus Glas, der hochprozentigen Inhalt enthielt. Er bedankte sich neben den Firmen auch bei der Manteler Feuerwehr, die bei einem Starkregen sofort zur Stelle war und Wasser aus der Baustelle gepumpt hat. „Auch die Mitarbeiter des Manteler Bauhofes waren immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden“, so Grundler. Er überreichte eine Spende an Feuerwehrkommandant Siegfried Janner. „Die Sanierung dieses Hauses trifft den Zeitgeist“, so Landrat Andreas Meier. Es ist wichtig, dass ein altes Gebäude nicht abgerissen wird, sondern einer neuen Nutzung zugeführt wird, dazu war das KIP Programm ein wahrer Segen, hierdurch wurden einige Projekte im Landkreis erst möglich. Nach der offiziellen Einweihung erkundeten die Gäste die Räume und wurden dann mit Getränken und Partygebäck bei einem Stehempfang bewirtet. Kammerer bedankte sich bei Reinhold und Helga Meier für die Bewirtung und auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung.

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