Bürgerfest Mantel legt wieder super Start hin

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Diesmal gab es beim 37. Manteler Bürgermeist keinen „weiß-blauen“ Himmel, sondern die Sonne strahlte vom wolkenlos blauen Himmel. Pünktlich um 10 Uhr am Sonntag, 19. August zapfte Kartellvorsitzender Richard Kammerer mit drei Schlägen und kleiner Nachbesserung das erste Fass vom Naabecker Festbier an. Die Mitglieder des Kartellvorstands, erstmals in pinkfarbene Shirts gekleidet, stießen mit der ersten Maß nicht wie in München „auf eine friedliche Wiesn“ sondern auf ein friedliches Manteler Bürgerfest an. Die rosa Shirts hatten den Zweck, dass die Kartellvorstände auf dem Fest sofort zu erkennen sind, wenn sie gebraucht werden. Beim Weißwurststand hieß es Schlange stehen. Die Geschwister Baier erfreuten mit bodenständiger Volksmusik und es gab natürlich für Bürgermeister Stephan Oetzinger, der am Sonntag Geburtstag feierte, gleich ein Ständchen. Oetzinger bedankte sich scherzhaft bei Kammerer, dass er ihm so einen „großen“ Geburtstag ausrichte. Der Rathauschef wurde vor 34 Jahren auch an einem Bürgerfestsonntag geboren. Ehefrau Barbara und Söhnchen Franzl, stilvoll in Lederhose und Trachtenhemd, feierten mit auf dem Marktplatz. Richard Kammerer bedankte sich bei allen beteiligten Vereinen für den wie immer reibungslosen Aufbau und die Organisation. „Das ist in Mantel einmalig, wie ihr alle zusammenarbeitet“, war das Lob. Lange war in der Schwebe, wer das Erbe von Monika König, die leider im Februar plötzlich verstorben ist, in der Dotschbäckerei antritt, auch die Pommes wurden von den Landfrauen gebacken. Beim Steinfelser Ablass erreichte Kammerer dann die Zusage, dass die Ministranten die Pommes zubereiten und der katholische Pfarrgemeinderat den Dotsch bäckt, und so musste niemand auf diese Spezialitäten verzichten. Zum kühlen Bier schmeckten auch Fisch- oder Lachssemmeln und der Duft der Steckerlfische zog über den Platz. Im Smoker brutzelten 80 Kilo Schweinefleisch für Pulled Pork.Nach dem super Start am Sonntagvormittag war das 37. Manteler Bürgerfest weiter bestens besucht. Zur Mittagszeit waren Rollbraten, Schnitzel, Gyros und Pulled Pork gefragt, Dotsch und Pommes, Bratwurstsemmeln und Steaks gingen immer und vor allem zur Abendzeit standen die Gäste Schlange um Fischsemmel, Lachssemmel, Käse, Brezen, geräucherten Backsteinkäse oder Steckerlfisch zu ergattern. Andrang gab es auch beim Tortenbüfett und das Marktcafe wurde am Abend zu einer Pizzabäckerei umfunktioniert wo der Duft von Pizzasemmeln die Gäste anlockte. Die Kinder hatten Spaß beim Stockbrot backen. Es gab noch verschiedene leckere Brote und Bratwurstsemmeln und neu waren die Original „Xantl-Burger“ vom Holzkohlengrill. Der Marktplatz war immer bestens mit Gästen gefällt und in den frühen Abendstunden waren alle Bänke voll besetzt. Vor allem bei den Ministranten, die Pommes frittierten und beim katholischen Pfarrgemeinderat, der für die Dotschbäckerei zuständig war, bedankten sich die Gäste, dass sie auch in diesem Jahr nicht auf die Spezialitäten verzichten mussten. Die Partyband SaKrisch hatte für jeden Musikgeschmack was dabei. Zur Mittagszeit war Showtime angesagt, die Linedancegruppe „Swinging Hats“ zeigte ihr Können. Wer Süßes liebte war am „Crepes-Stand“ richtig und auch ein Eisverkäufer war vor Ort. Damit die Eltern in Ruhe am Marktplatz feiern konnten, gab es rundherum Unterhaltungsprogramm für die Kinder. Der Manteler Bockl drehte seine Runden, beim Kinderkarussell kostete die Fahrt nur 20 Cent, es gab eine Hüpfburg für größere und noch eine extra Springburg für kleinere Kinder. Während die Kids beim XXL-Jenga Geschicklichkeit bewiesen, konnten am gleichen Stand die Erwachsenen beim Maßkrug stemmen Preise gewinnen. Beim Luftballonwettbewerb schwebten bunte Luftballons in den Himmel und auf der Mini-Eisstockbahn konnten die Kinder Überraschungseier gewinnen und die Erwachsenen eine Maß Bier. Das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr zog die Kinder an und weiteren Spaß gab es beim Schwammwerfen oder auf der Kegelbahn, hier vergnügten sich auch Jung und Alt gleichermaßen. An verschiedenen Standorten gab es ausreichend Toilettenanlagen und auch ein Behinderten-WC. Die Bedienungen, die diesmal über eine Agentur angeheuert worden waren, ließen bei den Gästen keinen Durst aufkommen, sie waren fleißig unterwegs und trotz der Hitze und den Strapazen immer bestens gelaunt. Vor allem zu späterer Stunde waren Wein, Sekt, Cocktailbar und Schnapsbar umlagert und auch der zusätzliche Weizen- und Pilsstand. Während nach 22 Uhr der Marktplatz geräumt werden musste, konnten die Gäste dann an den Ständen mit „Hochprozentigem“ am Schulanger beim Nachbürgerfest friedlich den Abend noch ausklingen lassen. An jedem Stand hing ein Lageplan, damit sich die Besucher orientieren konnten, wo sich die die einzelnen Verpflegungsstände und auch die Spielstationen befanden. Für „Erste Hilfe“ sorgte die Wasserwacht aus Weiherhammer mit Personal und einem Fahrzeug. Für den Ausschank war in diesem Jahr die Mannschaft des VfB zuständig, im nächsten Jahr sind dann wieder die Floriansjünger dran, denn hier braucht man mitgliederstarke Vereine um genügend Personal zu stellen.

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