Blütenhügel „Mantel-Mischung“ für Kreisverkehrsinsel

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Am Dienstag, 2.7 traf sich der Bau- Umwelt- und Energieausschuss im Sitzungszimmer im Gemeindezentrum. Einziger Tagesordnungspunkt war die Gestaltung der Insel des Kreisverkehrs. Bürgermeister Richard Kammerer bedankte sich bei der Bevölkerung für die Mitarbeit, es waren zahlreiche Vorschläge per E-Mail im Rathaus eingegangen. Viele Vorschläge liefen auf eine Bienenwiese hinaus, bei einem sollte ein Globus in der Mitte Blickpunkt sein, weil Mantel ja Teil der großen Welt ist. Einige Vorschläge wünschten sich auch das Manteler Wappen als Steinteppich. CSU-Rat Johann Gurdan könnte sich auch die Manteler Silhouette in Edelstahl vorstellen, aber die Mehrheit des Gremiums tendierte dann doch zum Manteler Wappen. Die SPD-Fraktion führte aus, dass zwar die Manteler Einwohner ihre Silhouette erkennen, aber für Auswärtige sei nicht klar was hier dargestellt ist. Zweite Bürgermeisterin Rita Steiner könnte sich Lavendel als Bepflanzung gut vorstellen. Da wenn die Umgehung gebaut wird in Mantel Richtung Grafenwöhr nochmal ein Kreisverkehr gebaut wird, sollte dieser laut CSU-Rat Siegfried Janner dann genauso angelegt werden. Friedrich Janner von der FWG erwähnte, dass der Kreisverkehr genug Geld gekostet hätte, nun solle er auch was „gleichschauen“. CSU-Rat Kohl schätzte die Kosten für ein Wappen in Edelstahl auf zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Kreisfachberaterin Dagmar Thimm-Böhringer hatte dem Gremium vorab schon einige Vorschläge gemacht. Sie schlägt einen Blütenhügel mit einer speziell zusammengestellten „Mantel-Mischung“ vor, eine insektenfreundliche Bepflanzung hauptsächlich mit Stauden und Gräsern. Da die vier Fahrtrichtungsschilder viel Raum im unteren Kreiselbereich einnehmen bietet sich laut der Fachfrau die Möglichkeit an, ein einziges Orts-Wappen in die erhöhte Kreismitte zu setzen so dass es von allen Zufahrten her zu erkennen ist. Bei der Bepflanzung könnte eine selbst entwickelte, identitätsstiftende Staudenmischpflanzung unter Mitwirkung der örtlichen Gärtnereien und des Siedlerverbandes in Frage kommen. Eine selbst entwickelte Staudenmischpflanzung könnte unterunter Verwendung des Ortsnamens „Mantel“ auch für weitere Bepflanzungsprojekte verwendet werden und sich als eine Ortsidentifikation „Mantel-Mischung“ darstellen. Dagmar Thimm-Böhringer stellt sich Großstauden, Solitärgräser, Gerüstbildner und Begleitstauden in verschiedenen Höhenstaffelungen vor und Bodendeckerstauden und Füllpflanzen. Sie hatte ihren Vorschlägen ein Bild von einem Kreisverkehr in Roßtal im Mai 2019 beigefügt, das allgemeinen Zuspruch fand. Der Markt Mantel wird nun Angebote einholen, vor allem für das Ortswappen in Edelstahl, es könnte sich eventuell auch drehen und dann wird in der nächsten Sitzung Ende Juli oder Anfang August der Beschluss gefasst.

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