Krippenspiel mit Störung

Veröffentlicht am - Redakteur: Eva Seifried

Ein Krippenspiel einer etwas anderen Art wurde heuer am Heiligen Abend in der evangelischen Kirche in Mantel gezeigt. Als Darsteller fungierten die Kindergottesdienstmitarbeiter, Pfarrer Andreas Ruhs, Kirchenvorstand Harald Stengel sowie einige Gemeindemitglieder. Da in der Kirchengemeinde immer weniger Kinder sind, die ein Krippenspiel aufführen könnten, gab es diesmal erwachsene Darsteller. Das Stück mit dem Titel „Die Störung“ handelt von dem Paar Maria und Josef, welches den Gottesdienst an Heilig Abend stört. Pfarrer Ruhs begann den Gottesdienst mit: Wir wollen heute in Frieden und Gemeinschaft … , als es wiederholt an der Eingangstür der Kirche klopfte und herein kamen Maria und Josef, die eine Unterkunft suchen - welche sie nach einigem Hin und Her mit dem Mesner und einigen Gemeindemitgliedern hinterm dem Altar bekommen. Während des Gottesdienstes wird das Kind geboren und es kommen noch zwei Jugendliche und zwei Prominente, die das Kind sehen wollen. Dies alles stört den Gottesdienst, wie wir ihn kennen, an Heilig Abend. Zum Schluss erklärte Pfarrer Ruhs: „Es ist Weihnachten. Wir haben hier in unserer Kirche eine Geburt gespielt oder erlebt. Josef und Maria waren zeitweise obdachlos und auf der Flucht; sie waren nicht willkommen. Sie und ihre Besucher waren nicht alle besonders vornehm. Auf genau diese Art ist Gott zu uns gekommen „an Weihnachten.“ Der Gottesdienst mit dem „nicht normalen Krippenspiel“ wurde musikalisch umrahmt von Kindern und Erwachsenen des Wild Voices-Kinder- und Jugendchores und Ulrike Wiesner an der Orgel.

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